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Tipps von Star: Wie man auf langen Autofahrten fit und konzentriert bleibt

Tipp 2 von Patrick Wiencek: Seitliche Nackendehnung, um die Muskulatur zu lockern.
© Foto: Orlen Deutschland

Fast die Hälfte ihrer Urlaubsreisen unternehmen die Deutschen mit dem Auto. Orlen gibt Tipps, wie man Pausen richtig nutzt, um wieder fit für die nächsten Kilometer zu werden.


Datum:
10.09.2019
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Kaum sind die Sommerferien vorbei, freut sich Deutschland schon auf die nächste Auszeit im Herbst. Um auf langen Fahrten zum Urlaubsort entspannt und fit zu bleiben, hat Star gemeinsam mit Handball-Nationalspieler Patrick Wiencek vom THW Kiel sieben Energietipps für Autofahrer zusammengestellt. Als Profisportler weiß Wiencek, dass es dabei auf den richtigen Mix an Bewegung und Ernährung ankommt. Die Tipps sind von jedermann, jederzeit und ohne Hilfsmittel umsetzbar.

Tipp 1: Rasten und ruhen

Der ADAC empfiehlt bei langen Autofahrten, alle zwei Stunden eine kurze Pause einzulegen und über die Mittagszeit länger Rast zu machen. Auch ein kleiner Power Nap von bis zu 20 Minuten bringt schnell viel Energie zurück. Speziell bei Nachtfahrten besteht ansonsten die Gefahr, dass das Gehirn immer weiter zurückschaltet, bis in den Ruhemodus – und den fatalen Sekundenschlaf.

Der Profitipp: Eine Tasse Kaffee vor dem Power Nap hindert nicht am Einschlafen – weil das Koffein erst nach etwa 30 Minuten wirkt. Stattdessen fällt das Aufwachen umso leichter und die weitere Fahrt kann voller Energie angetreten werden.

Tipp 2: Seitliche Nackendehnung

Regelmäßige Pausen sind besonders sinnvoll, auch um die Muskulatur zu lockern. Gerade der Nacken ist durch eine falsche Sitzhaltung oft verspannt.

Das Mittel vom Profi dagegen: Den Kopf nach rechts neigen, dabei mit der rechten Hand über den Kopf bis zur linken Schläfe greifen. Jetzt den Kopf weiter nach rechts neigen, während der linke Arm gleichzeitig Richtung Boden zieht. Dabei sollte eine Dehnung in der linken Nackenmuskulatur spürbar sein. Drei bis fünf Sekunden halten und drei Mal pro Seite wiederholen.

Tipp 3: Aktive Nacken- und Schulterentspannung

Neben langen Fahrten führen schlechtes Wetter, Staus und Co oft dazu, dass insbesondere Schultern und Nacken unbewusst verkrampfen. Kopfschmerzen und Konzentrationsschwächen können die Folgen sein.

Um die Region aktiv zu entspannen, rät der Profisportler: Das Kinn in Richtung Brustbein bringen und in dieser Haltung den Kopf langsam nach links und rechts drehen. Die Schultern bleiben dabei unbewegt. Acht bis zehn Mal wiederholen.

Tipp 4: Schultermuskulatur kräftigen

Um nach Dehnung und Entspannung neue Energie in die Schultern zu bringen, kräftigt der nächste Tipp vom Sportprofi die Schultermuskulatur für die nächsten Kilometer: In jede Hand einen Gegenstand nehmen, etwa eine volle Wasserflasche. Die Arme zunächst gestreckt nach unten hängen lassen. Die Handinnenflächen zeigen zum Körper. Nun die gestreckten Arme langsam seitlich bis auf Schulterhöhe anheben. Die Schultern dabei tief halten. Dann zurück in die Ausgangsstellung. Zwei bis sechs Mal wiederholen.

Tipp 5: Oberschenkel- und Wadenmuskulatur dehnen

Auch die Beine werden bei langen Fahrten beansprucht. Gerade nach längerem Stop-and-go-Verkehr sollten sie aktiv entspannt werden.

Dazu empfiehlt der Profi: Ein Bein nach vorn strecken. Das Gewicht ruht auf dem hinteren, gebeugten Bein. Mit beiden Händen auf den Oberschenkeln abstützen. Nun mit geradem Oberkörper leicht nach vorne beugen. An der Oberschenkelrückseite und in den Waden wird eine Spannung spürbar. Position kurz halten und zehn Mal pro Seite wiederholen.

Wer sich in den Pausen an der frischen Luft bewegt, kurbelt gezielt die Sauerstoffversorgung an und stärkt so die Konzentrationsfähigkeit.

Tipp 6: Wasser und Saftschorle trinken

Mangelt es dem Körper an Flüssigkeit, geht das zu Lasten der Konzentration, deswegen ist regelmäßiges Trinken gerade auf langen Fahrten unabdingbar. Dafür werden Wasser und Saftschorlen empfohlen.

Tipp 7: Leichte Snacks zwischendurch

Statt ausgiebig zu speisen, sollte man vor einer langen Fahrt eher leichte Mahlzeiten zu sich nehmen und in den Pausen kleine Snacks einplanen, die die Energiespeicher wieder auffüllen.

Für zwischendurch empfehlen sich Obst, Gemüsesticks oder Nüsse. Im Gegensatz zu Schokoriegel und Co enthalten diese Snacks mehr gesunde Nährstoffe und vermeiden einen kurzzeitigen Energieschub mit ebenso drastischem Abfall hinterher. (jr)

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