Mit einer Spende von 10.000 Euro unterstützt Orlen Deutschland erneut die Kinderkrebsstation des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel. Die Spendensumme basiert auf einer Spielerpatenschaft mit THW Kiel-Torwart Andreas Wolff: Für jeden von ihm in der Saison 2025/2026 gehaltenen Siebenmeter (24 waren es) spendet Orlen Deutschland 300 Euro. Die dabei erzielte Summe (7.200 Euro) wurde vom Unternehmen auf insgesamt 10.000 Euro aufgerundet.
Kindern und Jugendlichen mit einer Krebsdiagnose zusätzliche Unterstützung über die medizinische Behandlung hinaus zu ermöglichen, ist seit vielen Jahren das Ziel dieser Initiative. Die Spendengelder kommen Projekten und Angeboten zugute, die die Lebensqualität der jungen Patientinnen und Patienten verbessern und sie auf ihrem Weg zurück in den Alltag begleiten.
Insgesamt schon 150.000 Euro gespendet
"Seit vielen Jahren zeigt unsere Spielerpatenschaft, dass sportliche Erfolge weit über das Spielfeld hinauswirken können. Gemeinsam mit dem THW Kiel unterstützen wir Kinder und Jugendliche sowie deren Familien in einer besonders herausfordernden Zeit. Dass wir mit dieser Initiative inzwischen rund 150.000 Euro für die Kinderonkologie sammeln konnten, erfüllt uns mit großer Dankbarkeit und Motivation für die Zukunft", sagt Kulbach.
Die Spielerpatenschaft besteht seit über zehn Jahren und hat mittlerweile rund 150.000 Euro an Spendengeldern eingebracht. Nach dem Karriereende von THW-Urgestein Patrick Wiencek, der über Jahre Gesicht und Patenspieler der Initiative war und nun als Schirmherr fungiert, zählten zuletzt die Siebenmeter-Paraden von Torwart Wolff.
Julian Köster übernimmt Spielerpatenschaft
In der neuen Bundesligasaison übernimmt mit THW-Neuzugang Julian Köster wieder ein Feldspieler die erfolgreiche Spielerpatenschaft: Orlen Deutschland spendet dabei für jeden von Köster erzielten Bundesligatreffer 100 Euro zugunsten der Kinderonkologie. "Es ist beinahe unglaublich, wieviel Geld in den vergangenen Jahren bei der gemeinsamen Aktion von Orlen und dem THW Kiel für die Kinderonkologie am UKSH zusammen gekommen ist", meint Köster. "Nach meinem ersten Besuch auf der Station ist das Resultat der Verknüpfung von sportlicher Leistung und sozialem Engagement aber nicht mehr 'nur' diese wirklich hohe Euro-Summe. Vielmehr ist es für mich jetzt greifbar geworden, was mit dem Geld Gutes passiert, wie das durch die Spenden möglich gemachte Sportprogramm den Kindern hilft. Diese großartige Spendenaktion im Sinne der Kinder fortführen zu dürfen, ist deshalb eine große Ehre für mich."
Durch die langjährige Unterstützung konnte unter anderem der Patrick-Wiencek-Raum für sporttherapeutische Maßnahmen eingerichtet werden. Er bietet den Patientinnen und Patienten einen geschützten Ort für Bewegung, Motivation und Lebensfreude.
"Wir freuen uns riesig, dass Orlen und der THW-Kiel auch nach dem Ende der aktiven Spielerkarriere von Patrick an dieser Patenschaft festhalten. Dieses nachhaltige Engagement ermöglicht uns die längerfristige Planung und damit den Ausbau des für das Gesundwerden unserer kleinen Patientinnen und Patienten so wichtigen Sport- und Bewegungsprojekts", sagt Prof. Dr. Gunnar Cario, Direktor der Klinik für Kinderonkologie und -rheumatologie am UKSH.