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Uniti wendet sich an neue Bundesregierung: Forderung nach mehr Klimaschutz und bezahlbarer Mobilität

Damit die Mobilität bezahlbar und klimafreundlich wird, fordert Uniti die neue Bundesregierung dazu auf, verbindliche Maßnahmen zum Markthochlauf von E-Fuels festzulegen.
© Foto: Pogonici/Adobe Stock

Steigende Kosten für Energie und Mobilität belasten die Verbraucher. Uniti fordert die neue Bundesregierung dazu auf, die damit verbundenen Herausforderungen mit geeigneten Maßnahmen anzugehen. Klimaneutrale E-Fuels könnten dazu beitragen, dass sowohl Deutschland seine ambitionierten Klimaziele erreicht als auch dass die bezahlbare individuelle Mobilität der Menschen gesichert wird.

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Viele Millionen Menschen in Deutschland sind zwingend darauf angewiesen, zu bezahlbaren Kosten mit ihrem Auto von A nach B zu kommen. Nicht nur die steigenden Kraftstoffpreise besorgen Besitzer dieser Fahrzeuge, darunter viele Berufspendler, sondern auch mögliche staatliche Maßnahmen, die das Autofahren für sie weiter verteuern oder ihnen gar verbieten würden. Alternativen sind rar: So findet sich ein gut ausgebauter ÖPNV nur in Metropolregionen und auch die Neuanschaffung eines Elektroautos ist trotz hoher Subventionierung kostenintensiv sowie mangelt es an einer ausreichenden Ladeinfrastruktur. „Daher begrüßen wir, dass SPD, FDP und Grüne in ihrem Sondierungspapier bekräftigen, sich für klimaneutrale E-Fuels im Straßenverkehr einsetzen zu wollen. Synthetische Kraftstoffe würden dafür sorgen, dass der Kfz-Bestand in Deutschland in die Klimaschutzbemühungen einbezogen wird und Autofahren gleichzeitig für alle Menschen bezahlbar bleibt“, so Uniti-Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn.

E-Fuels, die unter Nutzung erneuerbarer Energien aus Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid hergestellt werden, könnten sowohl in Bestands- als auch in Neufahrzeugen mit Verbrennungsmotor zum Einsatz kommen. Autofahren würde damit ohne technische Anpassungen und unter Nutzung der bestehenden Infrastruktur klimaneutral, das Erreichen der ambitionierten Klimaziele realistischer. Gleichzeitig würde Automobilität für alle Menschen bezahlbar bleiben. So gehen Experten davon aus, dass die Produktionskosten für E-Fuels perspektivisch auf rund einen Euro je Liter sinken werden. Auch die Phase der Markteinführung wäre für die Autofahrer erschwinglich, da E-Fuels den Kraftstoffen anfangs nur in geringen Anteilen beigemischt würden.

Auf das klare Bekenntnis im Sondierungspapier muss im Koalitionsvertrag ein verbindlicher Fahrplan folgen, wie die neue Bundesregierung technologieoffen sämtliche Lösungswege zeitnah angehen und mit geeigneten Rahmenbedingungen den E-Fuels zu einem breiten Markthochlauf verhelfen möchte. Elmar Kühn: „Der Grundsatz sollte lauten: Die Menschen dürfen bei der Energiewende im Verkehr weder überfordert werden, noch aus Kostengründen ihre Mobilität verlieren.“ Uniti fordert daher unter anderem, dass klimaneutrale Kraftstoffe von der Energiesteuer befreit werden, der Vertrieb synthetischer Kraftstoffe als Reinkraftstoffe uneingeschränkt zulässig wird sowie die Ausweitung der Importstrategie für klimaneutrale Kraftstoffe. (sh)

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KOMMENTARE


Klaus Goy

04.11.2021 - 10:58 Uhr

Ganz viel Klimaschutz und dennoch bezahlbare Mobilität ist schon möglich: Mit CNG-Antrieb (landläufig "Erdgas-Autos" genannt), die heute in Deutschland zu 80% mit BioMethan aus Rest - und Abfallstoffen fahren, ist beides möglich: Klimaneutral und kostengünstig! Es ist völlig unverständlich, warum die Politik, die diesen Vorteil inzwischen erkannt hat, nicht z.B. den Klimavorteil der CNG-Fahrzeuge auf die CO2-Quote der Autohersteller anrechnet. Dann würde z.B. VW auch wieder für diesen Antrieb werben...


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