Aral pulse: Megawatt-Ladetechnologie für E-Lkw

13.03.2026 10:26 Uhr | Lesezeit: 3 min
Aral pulse Megawatt
Die Megawatt-Ladetechnologie von Aral pulse verfügt über eine Leistung von bis zu 1.000 Kilowatt (kW).
© Foto: Aral

Aral pulse führt an fünf Autobahn-Standorten Megawatt-Ladetechnologie mit Leistungen von bis zu 1.000 Kilowatt (kW) ein. Das Ladesystem HYC1000 von Alpitronic mit kombinierter MCS- und CCS-Ladetechnologie soll das Megawatt-Laden von Elektro-Lkw in nur 30 Minuten von 20 % auf 80 % Prozent ermöglichen.

Aral pulse, die E-Mobilitätsmarke von Aral, erweitert das Ultraschnell-Ladenetz für E-Lkw und führt an zentral gelegenen Autobahn-Standorten in Deutschland Megawatt-Ladetechnologie mit Leistungen von bis zu 1.000 Kilowatt (kW) ein. Die Standorte mit Aral pulse Ladeparks in Schwarmstedt (A7), Hannover (A2), Schnaittach (A9) und Rastow (A24) sind in Betrieb – Königs Wusterhausen (A10) wird kurzfristig in Betrieb gehen. Ein weiterer Ausbau der Megawatt-Lademöglichkeiten (MCS), dem aufkommenden Standard für Langstrecken-E-Lkw, ist geplant.

Jeder Standort wird über bis zu sechs Durchfahrtsladebuchten für E-Lkw verfügen, die alle rund um die Uhr zugänglich sind. Das dezentrale Ladesystem HYC1000 von Alpitronic mit kombinierter MCS- und CCS-Ladetechnologie ermöglichen das Megawatt-Laden von Elektro-Lkw, sodass diese in nur 30 Minuten von 20 % auf 80 % aufgeladen werden können. Aral pulse ist nach den Zahlen der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur mit mehr als 30 Standorten größter Anbieter öffentlicher Ultraschnell-Ladeinfrastruktur für E-Lkw in Deutschland. Detaillierte Informationen zu den Standorten gibt es hier.

Große Flotten im Fernverkehr elektrisch unterwegs

"Die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen ist ein wichtiger Hebel, um einen Beitrag zur Dekarbonisierung im Transportsektor zu leisten. Mit der Einführung von Megawatt-Ladetechnologie schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass auch große Flotten – insbesondere im Fernverkehr – ihre Fahrzeuge zuverlässig, schnell und wirtschaftlich elektrifizieren können", sagt Alexander Junge, Aral Vorstand für Elektromobilität, bei der Einweihung des Megawatt-Ladestandortes am Autohof Schwarmstedt an der Autobahn A7. "Für Aral ist das ein wichtiger Schritt, um unsere Kunden beim Wandel hin zu alternativen Transportlösungen aktiv zu unterstützen. Wir wollen auch in diesem Bereich erste Wahl unserer Kunden sein."

Für Lkw-Fahrer gibt es vor Ort WCs, Duschen, Ruhebereiche, Beleuchtung sowie einen Shop und weitere gastronomische Angebote. Die fünf neuen Megawatt-Ladestandorte sind exklusiv für E-Lkw zugänglich und Teil eines separaten Ladenetzes für Nutzfahrzeuge. Der Zugang ist über die Aral Fuel & Charge Tank- und Ladekarte, Karten von Drittanbietern und gängige Debit- oder Kreditkarten möglich. Die Aral Fuel & Charge Tank- und Ladekarten eröffnen Flotten zusätzlich zum Kraftstoffportfolio von Aral im Gesamtnetz den Zugriff auf 93 Prozent aller in Deutschland zugänglichen Ladepunkte. Dies beinhaltet auch exklusive Ladepunkte für E-Lkw bei Akzeptanzpartnern. In ganz Europa liegt die Akzeptanzquote bei rund 80 Prozent.

(v.l.) Aral-Vorstand Alexander Junge, Björn Gehrs (Bürgermeister der Samtgemeinde Schwarmstedt), Hartmut Prüß (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen), Aynur Colpan (Bürgermeisterin von Buchholz/Aller), Aral-Vorstandsvorsitzender
(v.l.) Aral-Vorstand Alexander Junge, Björn Gehrs (Bürgermeister der Samtgemeinde Schwarmstedt), Hartmut Prüß (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen), Aynur Colpan (Bürgermeisterin von Buchholz/Aller), Aral-Vorstandsvorsitzender Achim Bothe und Vivian Tauschwitz (Mitglied des Deutschen Bundestages).
© Foto: Aral

Ladezeiten von bis zu 40 Minuten passen zur Lenkzeitunterbrechung

Philipp Senoner, CEO von Alpitronic, erklärt: "Mit unserem Megawatt-Ladesystem wollen wir gemeinsam mit Aral pulse die Elektrifizierung des Schwerlast- und Langstreckenverkehrs vorantreiben. Ladezeiten von nur 30 bis 40 Minuten passen ideal zu den gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeitunterbrechungen und machen den Einsatz elektrischer Lkw im Logistikalltag wirtschaftlich und praktikabel. Durch die Kombination zweier Ladestandards ist der HYC1000 sowohl für die Anforderungen von heute ausgelegt als auch bereit für die nächste Generation elektrischer Nutzfahrzeuge."

Für den Megawatt-Ladestandort in Schwarmstedt bezieht Aral pulse eigenen Angaben zufolge Solarstrom über einen Solarpark von Ladesonne. Der Park auf einer Fläche von etwa 4 Hektar liegt direkt neben dem Aral pulse Ladepark gelegen ist und über eine Kapazität zur Stromerzeugung von 4,6 Megawatt verfügt. 


Förderung im Rahmen der AFIF

Die Megawatt- Ladestandorte sind Teil eines Portfolios, das im Rahmen der Alternative Fuels Infrastructure Facility (AFIF) 2024-2025 des Connecting Europe Facility (CEF) gefördert wird, dem EU-Förderprogramm zur Unterstützung der Verkehrsinfrastruktur Europas.



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