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Bezahlterminal: Ohne Stopp im Shop

Das Touchdisplay führt den Kunden durch den Wasch- und Zahlungsvorgang.
© Foto: Tokheim Service Gruppe

An zwei Stationen der Allguth können Kunden die Fahrzeugwäsche bargeldlos direkt am Terminal Crypto VGA in der Waschanlage bezahlen. Ein Angebot, das rege genutzt wird.


Datum:
11.07.2018
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Von außen sieht die Portalwaschanlage der Allguth-Tankstelle im Münchener Westen aus wie jede andere Anlage auch. Doch hinter dem Tor verbirgt sich eine Terminaltechnik, mit der die Tokheim Service Group (TSG) das Bezahlen der Fahrzeugwäsche vereinfachen will: Am Crypto VGA können Kunden ihre Wäsche direkt in der Anlage bargeldlos bezahlen. „Etwa ein Drittel der Wäschen laufen bereits über den Bedien- und Bezahlterminal“, verrät Dominic Graf von Matuschka, Leiter Unternehmensbereich Autowäsche beim Münchener Mittelständler.

Der Terminal wurde im Rahmen eines Umbaus an der Allguth-Station installiert: Im Herbst 2017 entschieden sich die Verantwortlichen bei der Allguth, die alte Waschstraße durch eine Portalwaschanlage des Modells CB Takt von Kärcher mit getrenntem Nass- und Trockenportal zu ersetzen. Während sich ein Fahrzeug im Trockenportal befindet, kann bereits der nächste Kunde einfahren. Neben zwei Pkw-Waschprogrammen bietet der Standort aufgrund der Waschhöhe von 2,80 Metern auch zwei ­Transporterwäschen an, mit der der Kundenkreis erweitert werden soll.

Sichere Kartenverarbeitung

So funktioniert das System: Der Kunde fährt mit seinem Auto in die Halle, steigt aus und steht direkt vor dem Automaten, in den er die Karte schiebt. Der Terminal ist zertifiziert für die Akzeptanz von Kredit-, Debit-, Flotten- und Kundenkarten. Im Falle der Münchener Mineralölgesellschaft nimmt er die UTA-, DKV- und Novofleet- sowie die eigene Allguth-Karte an. Dabei kann die TSG die neueste PCI-Zulassung nachweisen, was höchste Sicherheit bei der sensiblen Kartenverarbeitung garantiert und Manipulation sowie Datenspionage verhindert.

Nun wählt der Nutzer auf dem 6,4 Zoll großen Farb-Touchdisplay das gewünschte Programm und tippt seine PIN ein. Die Eingabe von zusätzlichen Informationen wie der Fahrzeugidentifizierung und des Kilometerstands ist ebenfalls möglich. Der Automat autorisiert dann ­innerhalb kürzester Zeit, in der Regel in einer Sekunde, die Zahlung.

Wer möchte, erhält abschließend einen Beleg. Der Terminal wird mit einer 400 Meter langen Papierrolle geliefert, die vier Mal länger ist als bei anderen Anbietern und somit seltener gewechselt werden muss. Der Kunde kann sich nun wieder in sein Fahrzeug setzen und in das Nassportal einfahren. Das Programm startet automatisch. „In drei Schritten kommt man zur Wäsche. Die Bedienung des Terminals ist absolut einfach, man kann nichts falsch machen“, ist Graf Matuschka überzeugt. Er habe noch keinen Kunden erlebt, der verzweifelt vor dem Terminal gestanden sei, weil er nicht zurechtkam.

Autofahrer, die die Wäsche lieber im Shop bezahlen wollen, weil sie noch getankt haben oder Shopartikel brauchen, können das weiterhin tun. Sie erhalten eine PIN-Nummer an der Kasse, die sie im Kärcher-Terminal neben dem Crypto VGA eingeben müssen. Um den Prozess zu vereinfachen, soll künftig die komplette Abwicklung ausschließlich über den TSG-Terminal laufen, wo dann auch der PIN vom Kassenbon eingegeben wird.

„Wir haben zwei Crypto VGA im Einsatz, um zu schauen, wie die Technik funktioniert“, sagt der Allguth-Bereichsleiter und ergänzt: „Wenn die TSG es schafft, dass wir die Kärcher-Terminals nicht mehr brauchen, sondern alles über den Crypto VGA abgewickelt werden kann, dann wollen wir auch andere Standorte so schnell wie möglich nachrüsten.“

(Autorin: Annika Beyer; Der Artikel erschien in Sprit+ Ausgabe 7/2018.)

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