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Neuzulassungen: Alternative Antriebe bleiben auf Wachstumskurs

Immer mehr Menschen entscheiden sich beim Autokauf für ein Elektrofahrzeug.
© Foto: zinkevych / stock.adobe.com

Die Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben hat im ersten Quartal insgesamt zugelegt. Das geht aus dem Monatsbericht des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hervor. Es wurden 278.801 neue Elektroautos, Hybride mit und ohne Stecker, Mild-Hybride und Gas-Pkw und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum neu zugelassen.


Datum:
08.04.2022
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Unter den alternativen Antrieben waren im ersten Quartal 151.560 neue Elektrofahrzeuge. Das entspricht einem Plus von sechs Prozent. Der Anteil am Gesamtmarkt stieg auf 24 Prozent. Fast jeder vierte Neuwagen hatte also zwischen Januar und März einen elektrifizierten Antrieb. Darunter waren 83.672 batteriebetriebene Elektroautos (plus 29 Prozent) und 67.771 Plug-In-Hybride (minus 13 Prozent).

Im März wurden 112.138 neue Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zugelassen und damit das Vorjahresniveau annähernd erreicht. Jedoch fuhren nur 61.812 neue E-Fahrzeuge auf den Straßen. Damit fiel der Zuwachs bei den Elektro-Neuzulassungen im März deutlich geringer aus als in den Vormonaten.

Reinhard Zirpel, Präsident des VDIK, betonte: „Pkw mit einem alternativen Antrieb präsentierten sich im ersten Quartal deutlich besser als der Gesamtmarkt. Aber die rückläufige Gesamtmarktentwicklung hinterließ auch hier Spuren. Unabhängig davon registrieren wir ein deutlich zunehmendes Interesse der Kunden an Elektroautos. Leider besteht weiterhin Unklarheit über die Förderung für Elektrofahrzeuge ab 2023. Dies wirkt sich nun zunehmend auf das Kaufverhalten aus. Die Bundesregierung sollte daher rasch über die künftigen Rahmenbedingungen für Elektrofahrzeuge entscheiden und damit Planungssicherheit schaffen.“

Im gesamten Pkw-Markt verschieben sich die Gewichte weiter in Richtung der alternativen Antriebe. Sie kamen im ersten Quartal auf einen Anteil am Gesamtmarkt von 45 Prozent. Benziner lagen bei 35 Prozent. Nur noch jeder fünfte Neuwagen ist ein Diesel. (red)

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