Am 24-Total-Autohof Neuberg an der A45 bei Frankfurt ist am Donnerstag Hessens neuer Mega-Ladepark mit 44 Ultraschnell-Stromtankstellen offiziell eröffnet worden. Mit Allego, Electra, EnBW, Ionity, Mercedes-Benz und Tesla können Elektroautofahrer unter sechs verschiedenen Anbietern wählen. Nach Kenntnis der 24-Autohofgruppe handelt es sich damit um den HPC-Ladepark mit der bundesweit größten Vielfalt unterschiedlicher Anbieter an einem Standort. Das Pächterehepaar Antonios und Marija Christopulos betreibt den Standort seit 15 Jahren.
Im Rahmen der Eröffnung gab die familiengeführte 24-Autohofgruppe aus Regensburg zugleich ihre Partnerschaften mit EnBW und Electra bekannt. Gemeinsam mit Mercedes-Benz High-Power Charging und Ionity sowie den bereits am Standort vertretenen Partnern Tesla und Allego bilden die sechs Anbieter Deutschlands breitestes Lade-Angebot. Weitere Entwicklungsstufen sind geplant. Ein künftiger Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für den batterieelektrischen Schwerlastverkehr.
Effiziente Standorte für alternative Antriebe
"Autohöfe gehören zu den effizientesten Standorten für den Ausbau von Infrastruktur für alternative Antriebsstoffe. Sie sind aus beiden Autobahnfahrtrichtungen und der Region optimal erreichbar und verbinden leistungsfähige Ladeinfrastruktur mit Gastronomie, Service und hoher Aufenthaltsqualität. Mit EnBW und Electra erweitern wir das Angebot um zwei starke europäische Betreiber und schaffen noch mehr Auswahl für unsere Gäste", so Roxanne Ruscheinsky, verantwortlich für Strategy und Future Mobility bei den 24-Autohöfen.
EnBW betreibt mit dem EnBW HyperNetz das größte Schnellladenetz Deutschlands mit mehr als 9.000 Schnellladepunkten und mehr als 900.000 Ladepunkten in Europa. Electra als französischer Schnellladepionier und Marktführer in Frankreich und Belgien agiert mit insgesamt knapp 760 Ladeparks und rund 4.700 Ladepunkte in zehn europäischen Ländern.
Schleppender Netzausbau
Der Ausbau leistungsfähiger Infrastruktur zur Dekarbonisierung der Logistik zählt für 24-Autohöfe zu den zentralen Aufgaben. Gleichzeitig stellt der schleppende Netzausbau viele Projekte vor Herausforderungen. "Bereits heute laden täglich batterieelektrische 40-Tonner an den Autohöfen. Dedizierte Megawattladeparks sind an allen unseren Standorten in Planung, viele bereits im Genehmigungsprozess. Die Elektrifizierung der Logistik wurde an allen Standorten von Beginn an konsequent mitgedacht, sie kommt nur später ins Bild" , so Roxanne Ruscheinsky.