Dienstag, 30.11.2021
16.10.2015
   

Klimaziele

OGCI

Die Vorstandsvorsitzenden von acht der zehn OGCI-Mitglieder von links: Helge Lund (BG Group), Bob Dudley (BP), Claudio Descalzi (Eni), Emilio Lozoya (Pemex), Josu Jon Imaz (Repsol), Amin Nasser (Saudi Aramco), Eldar Saetre (Statoil) und Patrick Puyanné (Total).

Öl- und Gasgesellschaften wollen vorangehen

Globale Öl- und Gasunternehmen gaben heute in Paris eine gemeinsame Erklärung zu einer effektiven Klimawandelpolitik ab. Sie selbst wollen ihren Beitrag leisten.

Die Vorstandsvorsitzenden von zehn großen Öl- und Gasgesellschaften haben heute, 16. Oktober, in Paris eine gemeinschaftliche Erklärung zum Klimawandel abgegeben. Die Unternehmen, die zusammen fast ein Fünftel aller Öl- und Gasproduktionen ausmachen, erklärten ihre Unterstützung für das Zustandekommen eines effektiven Abkommens zum Klimawandel. Dieses soll im kommenden Monat bei der Versammlung der Vereinten Nationen erreicht werden.

Die zehn Gesellschaften der Öl- und Gas Klimainitiative (OGCI), zu denen BP, Eni, Shell und Total gehören, bekräftigten, dass sie das Ziel teilen, den durchschnittlichen globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Die aktuellen Treibhausgasemissionen seien zu hoch, um dieses Ziel zu erreichen. Die OGCI-Mitglieder haben eigenen Angaben zufolge bedeutende Maßnahmen ergriffen, um ihren Treibhausgas-Fußabdruck zu verkleinern: In den vergangenen zehn Jahren habe man 20 Prozent weniger Emissionen produziert. Weitere Maßnahmen sollen die Emissionen in den kommenden Jahren stetig verringern. Außerdem vereinbarten die zehn Vorstandsvorsitzenden eine Zusammenarbeit in einigen Bereichen, zum Beispiel in der Forschung und Entwicklung. (ms)

 

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