Montag, 29.11.2021
23.11.2021
   

Synthetische Kraftstoffe

UNITI hat zur Bundestagswahl die Kampagne „E-Fuels for Future“ ins Leben gerufen.

Hohe Bereitschaft zur Nutzung von E-Fuels

Synthetische Kraftstoffe werden laut einer Forsa Umfrage zunehmend bekannter und die grundsätzliche Bereitschaft für ihre Nutzung im Straßenverkehr ist hoch. Gleichzeitig lehnt die große Mehrheit der Bevölkerung sowohl ein Verbrennerverbot als auch die einseitige Förderung der Elektromobilität ab.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass die Verbraucher E-Fuels offen gegenüberstehen und ihre Markteinführung wünschen. So äußern 79 Prozent der Befragten, dass sie sich grundsätzlich vorstellen können, E-Fuels zu nutzen. Vor die Wahl zwischen ein Diesel- beziehungsweise Benzinauto, das mit synthetischen Kraftstoffen betankt wird, oder ein Elektroauto gestellt, geben 58 Prozent der Befragten an, sich dann für ein mit E-Fuels betriebenes Verbrennerfahrzeug zu entscheiden.

88 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass die Bundesregierung im Straßenverkehr alle technischen Lösungen beim Erreichen der Klimaziele in gleicher Weise unterstützen und nicht ausschließlich die Elektromobilität fördern sollte. Rund 64 Prozent der Bevölkerung lehnen ein mittel- oder langfristiges Verbot von Fahrzeugen mit Diesel- oder Benzinmotor ab.

Zwei Drittel der Befragten (68 Prozent) geben an, schon einmal von synthetischen Kraftstoffen gehört oder gelesen zu haben. Im Vergleich zu einer ersten Forsa-Befragung im UNITI-Auftrag vom Juni 2021 (Sprit+ berichtete), in der nur 56 Prozent der Befragten angegeben hatten, schon einmal von E-Fuels gehört oder gelesen zu haben, ist die Bekanntheit von E-Fuels also deutlich gestiegen. (sh)

 

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