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MEW: Technologieoffenheit im Verkehrssektor? Fehlanzeige

"Wir benötigen attraktive Rahmenbedingungen für den Hochlauf von synthetischen Kraftstoffen, höhere Bio-Beimischungsmengen für Benzin und Diesel, Planbarkeit in der CO2-Bepreisung und die Anrechenbarkeit klimaneutraler Kraftstoffe auf die CO2-Flottengrenzwerte", fordert Plötzke.
© Foto: MEW

Nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts hat das Bundeskabinett ein überarbeitetes Klimaschutzgesetz verabschiedet. Aus Sicht der Mittelständischen Energiewirtschaft Deutschland (MEW) fehlt in der neuen Version jedoch unverändert eine echte Technologieoffenheit im Verkehrssektor.


Datum:
15.05.2021
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Die Bundesregierung beschleunigt den Umbau des Verkehrssektors, um die CO2-Emissionen schneller und deutlicher zu reduzieren. "Der Fokus liegt dabei weiterhin auf der Elektromobilität. Sie allein kann die Last jedoch nicht schultern. In Deutschland haben wir derzeit allein eine Pkw-Bestandsflotte mit Verbrennungsmotor von über 48 Millionen Fahrzeugen", sagt MEW-Hauptgeschäftsführer Matthias Plötzke. 

Plötzke unterstreicht, dass nach dem Kabinettsbeschluss alle Optionen mehr denn je zur Senkung von CO2-Emissionen beitragen müssen. Dazu zählen aus Sicht des MEW nachhaltige biogene ebenso wie synthetische strombasierte Kraftstoffe.

Bei der Wahl der Maßnahmen müsse zusätzlich zur Technologieoffenheit darauf geachtet werden, dass sie die Bürger und Unternehmen mitnehmen. „Wer die Akzeptanz bei den Menschen gewinnen möchte, sollte nicht auf Einschränkungen etwa bei der Mobilität, beim Reisen oder beim Heizen der eigenen vier Wände setzen", sagt Plötzke. (bg)

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