"Manchmal ist weniger mehr“, sagt Marco Esser, Marketingleiter bei Liqui Moly. Aus diesem Grund reduziert das Schmierstoffunternehmen seine Kanisterfarben. Die Produktvielfalt und die Artikelnamen bleiben von dieser Umstellung unberührt. Lediglich die Zahl unterschiedlicher Kanisterfarben sinkt. Gebinde in den Farben Lila und Hellblau wird es künftig nicht mehr geben. An ihre Stelle treten dunkelblaue Kanister. Auf rote Ölverpackungen verzichtet Liqui Moly ebenfalls. Dafür kommt künftig schwarzer Kunststoff zum Einsatz. "In Summe fallen 3,5 Millionen Kanister in Lila, Hellblau und Rot weg. Das ist eine von vielen Maßnahmen für mehr Effizienz", so Esser.
Eine Entscheidung, die Auswirkungen auf unterschiedliche Bereiche haben wird. "In der Produktion reduzieren wir die Stillstandzeiten, weil seltener umgerüstet werden muss. Auch für die Lagerlogistik und die Beschaffung sind weniger Kanisterfarben von großem Nutzen", erläutert der Marketingleiter. Schlussendlich optimiere man den Platzbedarf und die Produktivität. "Für unsere Kunden bedeutet dieser Schritt eine schnellere und flexiblere Warenlieferung."