Die BayWa erhöhte ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 21,7 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro. Im zweiten Halbjahr 2008 lag der Umsatz unter den Erwartungen. Der Vorstandsvorsitzende des BayWa-Konzerns Klaus Josef Lutz führt dies auf die Finanzkrise zurück. Er rechnet aber trotz Krise damit, dass sich BayWa im aktuellen Jahr gut entwickelt: „Wir werden insgesamt stabiler als die meisten Branchen sein“, versichert Lutz. Der Grund dafür: Die BayWa erfülle Grundbedürfnisse wie Ernährung, Wohnen, Wärme und Mobilität. Dadurch sei der Konzern in der Krise nicht so gefährdet. Auch im Segment Agrar erreichte die BayWa mit 4,05 Milliarden Euro Umsatz eine neue Höchstmarke. Das ist ein Anstieg um 21,6 Prozent. Den Ausschlag gab die gute Ernte 2007 und der Preisanstieg für Getreide. Der Gesamtumsatz im Segment Bau stieg gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent und lag bei 1,79 Milliarden Euro. Im Segment Energie erhöhte der Konzern den Umsatz von 1,8 Milliarden Euro auf 2,5 Milliarden Euro. Das sind fast 38 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein Teil davon ist auf die hohen Ölpreise in der ersten Jahreshälfte zurückzuführen. Im zweiten Halbjahr sanken dann die Preise, dafür stieg die Nachfrage nach Heizöl stark an. Der Diesel- und Kraftstoffabsatz war weitgehend stabil. Der Absatz von Biodiesel brach mit der Anhebung der Steuern weiter ein (siehe dazu auch "Biokraftstoffquote soll abgesenkt werden"). (beg)
Bilanz 2008: Rekordzahlen für die BayWa
Das vergangene Jahr war für die BayWa ein Rekordjahr. 2009 sieht das Unternehmen "verhalten optimistisch".