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BEE warnt vor energiepolitischem Rückwärtsgang: Kohle oder Atom sind keine Alternativen zu russischem Erdgas

Erneuerbare Energien und grüner Wasserstoff benötigen einen steilen Markthochlauf.
© Foto: Eisenhans/stock.adobe.com

Aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine und der bestehenden Abhängigkeit von russischen Energieträgern, allen voran Erdgas und Kohle, wird die Sicherung der Energieversorgung stark diskutiert. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) warnt angesichts von Rufen nach Laufzeitverlängerungen für Kohle- oder Atomkraftwerke davor, den gesellschaftlichen und politischen Energiewende-Konsens aufzukündigen.


Datum:
28.02.2022
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„Aus strategischen und klimapolitischen Gründen müssen wir dringend unabhängiger von Energieimporten werden und dafür alle Optionen im eigenen Land nutzen. Mit den bereits ausgereiften und über alle Sektoren verfügbaren erneuerbaren Technologien besteht die Möglichkeit, unsere Energieversorgung mit großer heimischer Wertschöpfung sauber und bezahlbar dauerhaft zu sichern“, so BEE-Präsidentin Simone Peter.

Der BEE habe erst kürzlich im Rahmen einer Strommarktstudie gezeigt, dass die Versorgung mit Erneuerbaren Energien möglich ist, auch bei einem Kohleausstieg bis 2030 und dem für dieses Jahr abzuschließenden Atomausstieg. Dabei sei die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit jederzeit gegeben, gleichzeitig bleibe Deutschland Stromexporteur. 

„Die heimischen Erneuerbaren Energien stehen bereit, um die Ziele der Bundesregierung rasch umzusetzen – auch im Wärme- und Verkehrssektor. Statt des energiepolitischen Rückwärtsgangs ist jetzt der Turbo beim Ausbau der Erneuerbaren einzulegen. Wirtschaftsminister Habeck hat es auf den Punkt gebracht: ‚Sonne und Wind gehören niemandem, anders als Gas und Kohle‘. Diesen strategischen Vorteil gilt es jetzt zu nutzen“, so Peter abschließend. (red)

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