Umfrage: Mehrheit skeptisch bei Regel gegen steigende Spritpreise

18.03.2026 17:25 Uhr | Lesezeit: 1 min
Tankstelle Shell hoher Spritpreis Tanken Diesel Super E10
Nur 12 Prozent glauben, dass die neue Regel die Preise drücken könnte.
© Foto: picture alliance / Rene Traut Fotografie | Rene Traut

Eine Mehrheit der Deutschen glaubt, dass die Einmal-täglich-Regel keine Effekte oder sogar höhere Spritpreise zur Folge haben wird.

Eine Mehrheit der Deutschen glaubt, dass die von der Bundesregierung wegen des Iran-Kriegs geplante Tank-Regel zu Preiserhöhungen keine Effekte oder sogar höhere Spritpreise zur Folge haben wird. Auf eine entsprechende Frage des Umfrageinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur antworteten 38 Prozent, sie rechneten mit in etwa gleichen Preissteigerungen, 37 Prozent erwarten höhere Steigerungen. Nur 12 Prozent glauben, dass die neue Regel die Preise drücken könnte. Der Rest antwortete mit "weiß nicht" oder machte keine Angabe. 

Die neue Regel soll bis spätestens April beschlossen werden. Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Preise an den Zapfsäulen kräftig gestiegen. Künftig sollen Tankstellen nur noch einmal am Tag, um 12.00 Uhr, die Preise erhöhen dürfen. Preissenkungen sollen dagegen immer möglich sein.

Mehr Klarheit an der Zapfsäule?

Im Tagesverlauf wechseln die Spritpreise an den Tankstellen häufig, für Verbraucher kann das undurchsichtig sein. Fast 40 Prozent der Befragten glauben, dass die geplante Tank-Regel für mehr Klarheit über die Spritpreisentwicklung sorgt. 36 Prozent rechnen dagegen mit weniger Klarheit. Ein Viertel der Befragten hatte keine Antwort auf diese Frage oder beantwortete sie nicht. 

Auf die Frage, ob sie besorgt sind, dass sich durch den Krieg die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland verschlechtert, antworteten 89 Prozent der Umfrageteilnehmer, sie seien sehr oder eher besorgt. Nur 9 Prozent teilen diese Sorge überhaupt oder eher nicht.  

In Bezug auf ihre persönliche wirtschaftliche Lage durch den Konflikt sind die Sorgen geringer: 71 Prozent sagten, sie seien eher oder sehr besorgt. Ein Viertel ist überhaupt oder eher nicht besorgt.


Die Umfrage

Für die repräsentative Umfrage hat Yougov zwischen dem 13. und 16. März 2.248 Wahlberechtigte in Deutschland befragt.



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