Weihnachtswunsch der Top-Manager: Konzernchefs wünschen sich ein Ende der Euro-Schuldenkrise

21.12.2012 11:03 Uhr
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Umweltschutz und Brot für die Hungernden gehören auch zu den Wünschen der Top-manager, am dringlichsten scheint jedoch die Überwindung der Schuldenkrise.
© Foto: Jürgen Tomicek

Viele deutsche Top-Manager wünschen sich zu Weihnachten nichts sehnlicher als ein Ende der Euro-Schuldenkrise. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa unter den wichtigen Konzernchefs hierzulande.

Welche dringendsten Wünsche haben die Konzernchefs für das neue Jahr? Die dpa hat bei den Dax-Riesen und weiteren Großunternehmen angefragt - mit eindeutigem Ergebnis. Viele deutsche Top-Manager wünschen sich zu Weihnachten nichts sehnlicher als ein Ende der Euro-Schuldenkrise. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa unter den wichtigen Konzernchefs hierzulande. Ihre Antworten auf die offene Frage, was sie sich für das Jahr 2013 wünschen, drehen sich fast ohne Ausnahme um die seit langem brenzlige Lage rund um die Staatsfinanzen in Südeuropa und deren Auswirkungen auf die Gemeinschaftswährung.

Besonders ausgeprägt ist das Bild in der Autobranche: Dieter Zetsche (Daimler), Rupert Stadler (Audi), Norbert Reithofer (BMW) und Georg Pachta-Reyhofen (MAN) äußerten alle ihre Sorgen zur Eurokrise. Ihre Branche leidet derzeit kräftig unter dem rückläufigen Markt Europa, wo die Absatzzahlen seit Monaten in den Keller rutschen.

Doch auch Unternehmenslenker in ganz anderen Branchen wie etwa Michael Diekmann (Allianz), Herbert Hainer (Adidas), Axel C. Heitmann (Lanxess), Jim Snabe (SAP) oder Stefan Schulte (Fraport) wünschen sich das Ende der konjunkturell belastenden Situation.

Nicht selten schwingt zwischen den Zeilen richtig Sorge mit. Daimler-Chef Zetsche etwa möchte: "Dass sich auch im Wahljahr eine Einsicht hält: Das alte, geteilte Europa war definitiv nicht das bessere Europa." Andere Spitzenmanager teilen die Befürchtungen, wollen aber auch Zuversicht verbreiten. Allianz-Vorstandsvorsitzender Michael Diekmann etwa erwartet, dass 2013 für Europa zwar ein Jahr des Übergangs bleibe und das Ringen um Beruhigung weiter belastete.

"Aber die Anpassungsfortschritte sind unverkennbar. Wenn es uns dann noch gelingt, die Weichen für die weitere Integration in Europa schnell und richtig zu stellen, kehrt auch das Vertrauen zurück - und damit auch die Voraussetzung für die Rückkehr zum Wachstum in Europa."

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