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Verbesserte Autowaschanlagen: Caramba und die Hochschule Recklinghausen forschen an Wassereinsparung

Prof. Dr. Andreas Beyer (links) und Richard Löffler (rechts) von der Westfälischen Hochschule in Recklinghausen bereiten ein Forschungskonzept für eine verbesserte Wasseraufbereitung an Autowaschstraßen vor. 
© Foto: Westfälische Hochschule/BL

Prof. Dr. Andreas Beyer von der Hochschulabteilung Recklinghausen und Dr. Holger Evers, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Caramba, suchen gemeinsam nach neuen Wegen, um Wasser und Kosten an Autowaschanlagen einzusparen. Der Wasserkreislauf soll das Waschwasser besser reinigen und rückführen, sodass die Anlage weniger Wasser verbraucht.


Datum:
06.05.2022
Autor:
sh
Lesezeit: 
2 min
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Obwohl die Nutzung eines Wasserkreislaufs für Waschanlagenbetreiber verpflichtend sind, sieht die Umsetzung in der Praxis ganz unterschiedlich aus. So variiert die Wassermenge je nach Waschanlage zwischen 50 und 200 Litern pro Autowäsche. Die Menge des verbrauchten Wassers hat nicht nur auf die Betriebskosten Einfluss, sondern auch auf die Nachhaltigkeit der Anlage. „Über eine sinnvolle Abwasserreinigung und Rückführung des Wassers in den Waschzyklus kann die Umwelt geschont, der Wasserverbrauch nachhaltig gesenkt und an den Abwassergebühren gespart werden“, so Dr. Holger Evers, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Caramba. „Vielfach mangelt es in den Kreisläufen allein schon an Sauerstoff. An den Autos kleben auch Insektenschmutz und Huminsäuren aus Dreckschlamm und Erde. Beim Waschen kommen organische Verbindungen aus den Waschmitteln hinzu. Hierfür böte sich eine effizient konzipierte biologische Abbaustufe an. Eine solche fehlt jedoch in den allermeisten Fällen.“

Gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Beyer von der Westfälischen Hochschule in Recklinghausen forscht Evers daher an einem neuen System, um mehr Wasser einzusparen. Beyers Ziel: Eine standardisierte Wasseraufbereitung, die so hoch effizient ist, dass der Autowaschgang statt 200 Liter nur zehn Liter Frischwasser benötigt. Diese Menge sei unvermeidbar, da sie durch Verdunstung und Verschleppung verloren gehe. Bis dahin sei es aber noch ein mehrjähriger Weg. „Unser Nahziel ist die Wassereinsparung."

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