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Tabak: DZV fordert Präventionspolitik statt Werbeverbot

Ein Totalwerbeverbot hält der DZV für wirkungslose Symbolpolitik zu Lasten der Wirtschaft und der erwachsenen Verbraucher.
© Foto: Maksim Koval/Getty Images/iStockphoto

Der Verband reagiert damit auf die Pläne von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, ein Plakat- und Kinowerbeverbot für Tabakprodukte durchzusetzen.


Datum:
22.09.2016
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Der Deutsche Zigarettenverband (DZV) appelliert an die Abgeordneten des Bundestages, die laut eigenen Angaben "ausgewogene und sehr erfolgreiche Präventionspolitik" in Deutschland weiter zu stärken und auf den massiven Grundrechtseingriff eines totalen Tabakwerbeverbots zu verzichten. Der DZV reagiert damit auf die Ankündigung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), für die Durchsetzung des geplanten Plakat- und Kinowerbeverbots kämpfen zu wollen.

„Wir konnten in den vergangenen 15 Jahren in Deutschland einen beispiellosen Rückgang bei der Anzahl rauchender Jugendlicher verzeichnen. Dies verdanken wir einer klugen Aufklärungs- und Informationsarbeit, die selbstbewusst fortgesetzt werden muss", ist DZV-Geschäftsführer Jan Mücke überzeugt. Gemäß aktueller Erhebungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist der Anteil jugendlicher Raucher seit dem Jahr 2001 von 27,5 auf 7,8 Prozent gesunken, während fast 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen als sogenannte Nieraucher keinerlei Kontakt zu Tabakerzeugnissen haben.

Ein Totalwerbeverbot für Tabak hält Mücke außerdem für wirkungslose Symbolpolitik zu Lasten der Wirtschaft und der erwachsenen Verbraucher. Schon die Schockbilder, die seit Mai diesen Jahres auf den Packungen von Tabakprodukten gesetzlich vorgeschrieben sind, müssen erst auf ihre mögliche gesundheitspolitische Wirkung untersucht werden. Anschließend könne man über neue Verschärfungen wie ein komplettes Werbeverbot für ein legales und an erwachsene Verbraucher frei verkäufliches Produkt entscheiden. „Die Unternehmen haben sich unlängst auf neue, sehr kostenintensive Regulierungsvorgaben aus Brüssel und Berlin einstellen müssen. Weitere Belastungen für die Wirtschaft müssen jetzt vermieden werden. Es ist nicht die Zeit für weitere Verbote und Verschärfungen“, betont Mücke. (ab)

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