Ein politisch wie wirtschaftlich äußerst turbulentes Jahr schloss Liqui Moly mit einem Umsatzplus von 8 Prozent ab. Zwei Drittel des Umsatzes werden im Ausland generiert. Im Inland wurde sogar ein überproportionales Wachstum erzielt. Ein Ergebnis, an dem die Belegschaft nicht nur Anteil hat, sondern auch partizipiert: "Bis zu 7.000 Euro Prämie bekommt jeder der inzwischen fast 1.300 Beschäftigten rund um den Globus", so Geschäftsführer Salvatore Coniglio.
Produktionsrekorde in Zahlen
119.000 Tonnen Öl, 40 Millionen Ölgebinde und 25 Millionen Additivdosen markieren neue Produktionsrekorde. "Um weiter wachsen zu können, ist am Standort Saarlouis der Ausbau der Produktionskapazität auf 160.000 Tonnen Öl geplant. 2026 geht es Stück für Stück an die Umsetzung", sagt Geschäftsführer Uli Weller. Zum 1. Januar 2026 wurde aus der Meguin Mineralölwerke die Liqui Moly Produktions GmbH & Co. KG. "Es handelt sich lediglich um eine Umfirmierung der 100-prozentigen Unternehmenstochter."
Weitere Produktionskapazitäten sollen auch am Firmensitz in Ulm durch zusätzliche Abfülllinien, Automatisierung und Digitalisierung geschaffen werden. Im Ulmer Norden soll künftig ein Großteil der produzierten Waren in einem neuen Logistikzentrum gelagert werden. Der Spatenstich ist für das Jahr 2026 anvisiert. "Das größte Bauvorhaben in der Unternehmensgeschichte wird unsere logistischen Abläufe immens verbessern. Es ist der Schlüssel für eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit, noch höhere Kundenzufriedenheit und ein wesentlicher Baustein unserer Wachstumsstrategie", fasst Geschäftsführer Günter Hiermaier zusammen.
Teil der Wachstumsstrategie ist auch die weitere Internationalisierung. "Wir werden dieses Jahr in China, in der Schweiz und in der Türkei Auslandsgesellschaften gründen. In diesen Ländern sind wir schon viele Jahre aktiv, wollen aber die Märkte besser durchdringen und die vorhandenen Potentiale besser ausschöpfen", sagt Conigli