LED-Preisanzeigen: Helles im Dunkeln

03.09.2012 11:02 Uhr
Warmes Licht: Egal in welchem Farbton LED strahlen, es ensteht Wärme, die aus dem System rausmuss. Ob das klappt, sehen Laien nicht.
Warmes Licht: Egal in welchem Farbton LED strahlen, es ensteht Wärme, die aus dem System rausmuss. Ob das klappt, sehen Laien nicht.
© Foto: Sascha Schürmann/ddp

Energieeffizienz lautet einer der entscheidenden Vorteile, die LED in Preisanzeigen gegen über anderer Technik hat. Dafür muss das System die entstehende Wärme ableiten können. Ob das funktioniert, erkennen Laien nicht.

Verbauen Hersteller LED (licht emittierende Dioden) in Preisanzeigen, punkten diese Anlagen auf jeden Fall optisch. Die bessere Lesbarkeit zählt daher zu einem der Hauptgründe, warum sich Betreiber und Mineralölgesellschaften für diese Technik entscheiden. Noch wichtiger erscheint vielen jedoch ein anderer Vorteil: die Energieeffizienz. So sollen die guten LED bis zu 100.000 Stunden leuchten.

Leider sieht man einer LED aber nicht an, ob sie auf die versprochene lange Lebensdauer kommt. Selbst Fachleute tun sich schwer, das zu erkennen. Die Preisanzeigenhersteller PMW, Dillitzer und Taba Technologie Tanken versichern, nur die beste LED-Qualität zu verbauen. PWM testet dazu sogar im eigenen Prüflabor.

LED müssen dabei ein Kriterium erfüllen: die Wärmebeständigkeit. Sonst halten die Leuchten nicht so wahnsinnig viel länger als Röhren. LED funktionieren über Verlust. Vereinfacht gesagt bauen sie sich selbst ab. Dabei entsteht Wärme. Betreibt man helle LED mit niedrigen Strom, resultiert eine hohe Lichtausbeute und das System erwärmt sich weniger. Die entstehende Wärme muss aber aus der Anlage raus. Das gilt genauso für die Wärme, die durch das Aufheizen von außen dazukommt. 

Was alles ins Wärmemanagement bei LED-Preisanzeigen hinein spielt, lesen Sie im tankstellen markt 9/12. Auch wenn die Anlagen für Betreiber nicht preisgeben, ob sie gut die Wärme ableiten und abgeben können, gibt es Hoffnungsschimmer: Nur die Hersteller, die wirklich Qualität abliefern, behalten ihre Kunden. Und um die werben sie ab nächste Woche auf der Messe Automechanika in Frankfurt. Und nicht nur dort wollen Hersteller wärmstens empfohlen werden. (kak)

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