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E-Fuels: MEW drängt auf alternative Kraftstoffe

MEW Vorstandsvorsitzende Uta Weiß setzt sich für den Ausbau von E-Fuels ein.
© Foto: MEW

Die Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland (MEW) begrüßt die Schlussfolgerungen aus der Eröffnungsbilanz des Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck am 11. Januar 2022 und verbindet damit große Erwartungen an die Bereitschaft der neuen Regierung, dem Klimaschutz im Mobilitätssektor einen ordentlichen Schub zu versetzen.


Datum:
17.01.2022
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Allein mit der Elektromobilität wird aber der Verkehrssektor nicht klimaneutral werden. Es sollten sich die klimafreundlichen Technologien durchsetzen, die nah an den Bedürfnissen der Bürger sind und zudem eine kostengünstige und schnelle Reduzierung der CO2-Emissionen ermöglichen.

In seiner Eröffnungsbilanz vernachlässigt der Wirtschaftsminister einen der wichtigsten Pfeiler der Energiewende: Alternative Kraft- und Brennstoffe. „Ankündigungen und Zielsetzungen zur Klimaneutralität des Verkehrs- und Wärmesektors wie bisher reichen nicht“, sagt MEW Vorstandsvorsitzende Uta Weiß.

„Das Nachhaltigkeitsdreieck wird aber nur erreicht, wenn sich Klimaschutz wirtschaftlich darstellen lässt“, gibt Weiß zu bedenken. Darüber hinaus ist Deutschland nicht geholfen, wenn Klimaschutz die soziale Komponente vernachlässigt und dementsprechend keine Akzeptanz findet.

„Aus Sicht des Energiemittelstands ist nicht der Verbrennungsmotor das Problem, sondern es sind die fossilen Kraftstoffe, die ihn antreiben. Wie es der Koalitionsvertrag vorsieht, sollte daher auf ein Verbot des Verbrennungsmotors verzichtet werden. Die fossilen Kraftstoffe lassen sich klimaneutral ersetzen durch E-Fuels, Biofuels und weitere alternative Kraftstoffe“, sagt Weiß.

Investitionen in E-Fuels werden derzeit massiv durch gesetzliche Rahmenbedingungen verhindert oder stark verzögert. Deshalb fordert der MEW, dass die Rahmenbedingungen im Sinne einer Förderung von alternativen treibhausgasneutralen Kraft- und Brennstoffen angepasst beziehungsweise ausgestaltet werden. (sh)

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