Der Total-Konzern will 18 Milliarden Euro im laufenden Jahr investieren. Michel Mallet, Geschäftsführer der Total Deutschland GmbH und Christophe de Margerie, Geschäftsführer des französischen Konzerns, sind sich aber einig: Rekordergebnisse wird es vorerst nicht mehr geben. Die Investitionen sollen aber nicht gekürzt werden. Einschnitte gebe es nur, wenn die Krise noch sehr lange dauern würde oder stärker als bisher zuschlagen würde. Die gute Nachricht für alle Angestellten von Total: Arbeitsplätze sollen nicht wegfallen. Zwar werde sich der Konzern weiter darum bemühen, Kosten einzusparen und Bürokratie abzubauen; sollten aber Stellen wegfallen, werde dem jeweiligen Mitarbeiter eine andere Position im Konzern angeboten. In Deutschland sieht es gut aus für Tankstellen der Total. Nach dem Tausch mit der OMV (siehe verwandte Artikel) wächst das Netz der Total wieder. In den vergangenen Jahren hat der Konzern immer wieder Stationen abgestoßen, die mehr Verlust als Gewinn brachten. 2005/2006 wurden fast 175 Tankstellen geschlossen, das war die bisher größte Umstrukturierung. Gewinn brächten derzeit vor allem die Bistros, sie seien im zweistelligen Bereich gewachsen. Zu den 200 Côté-Sud-Shops sollen nun weitere hinzukommen. (beg)
Der Krise trotzen: Total will mehr Tankstellen
Gute Nachricht für alle Angestellten von Total: Ihre Arbeitsplätze sind nicht gefährdet. Der Konzern wird keine Investitionen kürzen.