Christ Wash Systems: Truck Wash Vulkaneifel

04.02.2026 13:56 Uhr | Lesezeit: 3 min
Truck Wash Vulkaneifel.
© Foto: Otto Christ

Unternehmer Christoph Zahnd hat mit einer Waschanlage für Flotten- und Großfahrzeuge eine regionale Versorgungslücke geschlossen.

Truck Wash Vulkaneifel zeigt, wie unternehmerischer Weitblick und die Entscheidung für einen starken Technikpartner zu einem schlüssigen Gesamtkonzept führen. Die Zusammenarbeit mit Christ Wash Systems ermöglichte eine auf die Region und den Betreiber zugeschnittene Lösung, die wirtschaftlich überzeugt und Potenzial für weiteres Wachstum bietet. Die neue Anlage bringt eine klare Effizienzsteigerung, sowohl für den Eigenfuhrpark als auch für externe Kunden, und schließt eine lang bestehende Lücke im Angebot der Region.


Truck Wash Vulkaneifel

Der Probebetrieb startete im Februar 2025. Bildergalerie

Regionale Lücke geschlossen

Mit der Gründung des Unternehmens Truck Wash Vulkaneifel hat Christoph Zahnd, Geschäftsführer des Unternehmens Reisedienst Hens, einen neuen Schritt gewagt: eine professionelle Waschanlage für Lkw, Busse und andere Nutzfahrzeuge, umgesetzt mit Waschtechnik der Christ Super Wash. Die zweispurige Anlage am Standort Gerolstein ging im Frühjahr 2025 in Betrieb und schloss eine regionale Versorgungslücke.

Die Truckwash-Anlage verfügt auch über einen zusätzlichen Außenwaschplatz, Saugerplätze und einen Mattenreiniger. Gleichzeitig wurde der Umweltaspekt großgeschrieben: Die Waschtechnik ist mit einer Wasseraufbereitungsanlage, die bis zu 80 Prozent des Wassers wiederverwendet, verbunden. Eine Regenwassernutzung ist auch mit verbaut. Dadurch werden Ressourcen geschont.

Das gesamte Projekt wurde gemeinsam mit Christ Super Wash realisiert. Die Projektverantwortung auf Seiten des Herstellers lag bei Michael Aigner, der das Projekt vom Beginn der Planungen bis zur Inbetriebnahme eng begleitet hat.

Idee aus betrieblichem Bedarf

Der Impuls zur Gründung der Anlage entstand aus einem praktischen Missstand: Die Busse des traditionsreichen Unternehmens Reisedienst Hens wurden bisher in Werkstätten gewartet, jedoch nicht professionell gewaschen. Die Idee, eine eigene Nutzfahrzeugwaschanlage aufzubauen, entwickelte sich spontan und wurde anschließend zügig konkretisiert.

Bei der Standortsuche stach ein freies Gewerbegrundstück neben der MAN-Servicestation in Gerolstein ins Auge. Der benachbarte Gerolsteiner Brunnen bringt täglich mehrere Hundert Lkw-Verkehre mit sich – Potenzial, das bislang ungenutzt blieb. Auch eine Analyse des regionalen Wettbewerbs zeigte klares Ausbaupotenzial für professionelle Nutzfahrzeugpflege.

„Direkt mit Christ geplant“

"Wir haben direkt mit Christ geplant, ohne andere Anbieter zu besichtigen. Die Empfehlung kam über unser Netzwerk, und der Kontakt zu Herrn Aigner von Christ war von Beginn an äußerst konstruktiv", erklärt Busunternehmer Zahnd. Besonders geschätzt wurde die Komplettplanung inklusive Abwassertechnik, Regenwassernutzung sowie der Möglichkeit zur Erweiterung.

Ursprünglich war eine einspurige Anlage vorgesehen. Doch schon in der Frühphase wurde die Erweiterung auf zwei Spuren mit geplant und letztlich direkt umgesetzt.

Im Fokus steht die Wäsche von Lkw, Bussen, Caravan und Transportern, die aktuell rund 70 Prozent des Kundenaufkommens ausmachen. Bei freien Kapazitäten werden auch Pkw und gewaschen, jeweils mit manueller Unterstützung.

Die Anlage verfügt bewusst nicht über ein klassisches Trocknersystem. Stattdessen kommt eine Glanztrockner-Besprühung zum Einsatz, die durch manuelle Endtrocknung ergänzt wird. Das Ergebnis überzeugt laut Betreiber durch besondere Gründlichkeit und wird von den Kunden geschätzt.

Im Fokus steht die Wäsche von Lkw, Bussen, Caravan und Transportern
Die Anlage ist ausgelegt auf den Einsatz im Bereich Flotten- und Großfahrzeugwäsche.
© Foto: Otto Christ

Mehr Effizienz im eigenen Betrieb

Auch der Reisedienst Hens selbst profitiert von der neuen Anlage. Die 36 firmeneigenen Busse mussten zuvor aufwendig an externen Standorten gewaschen werden. Da im Winter in der Eifel zuverlässig mit Minustemperaturen zu rechnen ist, war diese Außenanlage über einen Teil des Jahres nicht für die Reinigung der Busse nutzbar. Heute spart das Unternehmen pro Fahrzeug rund eine Stunde an Fahr- und Waschzeit. Zudem kann wetter- und saisonunabhängig gewaschen werden – besonders relevant in der Winterperiode, wenn Busse im gewerblichen Einsatz hohen Reinigungsbedarf haben.

Aufbau mit regionalem Fokus

Die Projektumsetzung war durch zusätzliche Anforderungen aus dem Hochwasserschutz geprägt. Dennoch konnten Baubeginn und Fertigstellung zügig erfolgen: Baubeginn war im Mai 2024, der Probebetrieb startete im Februar 2025. Die Bekanntmachung des neuen Waschangebots erfolgt seitdem über regionale Medien, soziale Netzwerke und mobile Werbeträger an strategisch gut platzierten Positionen im Umfeld und an Zufahrten. Trotz der Lage abseits einer Hauptverkehrsstraße sorgt das direkte Umfeld mit benachbarter MAN-Werkstatt und Logistikverkehr durch den Gerolsteiner Brunnen für eine stabile Nachfrage.


Christ Wash Systems und Christ Super Wash

Mit der Umfirmierung von SVG Super Wash zu Christ Super Wash will Otto Christ sich noch stärker sichtbar machen. Christ Wash Systems und die Tochtergesellschaft Christ Super Wash sind Geschäftsbereiche des Unternehmens Otto Christ und gehören zu den führenden Herstellern von Fahrzeugwaschanlagen in Europa. Das familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Memmingen entwickelt und produziert seit 1963 Lösungen für die Pkw-, Nutzfahrzeug- und Schienenfahrzeugwäsche. Christ ist in 70 Ländern in Tankstellen, Waschparks, Autohäusern und Fuhrparks aktiv.



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