Montag, 25.05.2020
08.10.2019
   

DTI

Nährwertkennzeichnung 2019

Der Nutri-Score soll die Auswahl von Lebensmitteln erleichtern.

Tiefkühlwirtschaft begrüßt das Ergebnis pro Nutri-Score

Die Befragten bevorzugen den „Nutri-Score“ als Modell, das ihnen die Auswahl von Lebensmitteln erleichtern soll. Das DTI sieht in diesem Verbrauchervotum eine Chance für mehr Transparenz und aufgeklärte Verbraucherentscheidungen.

Das Deutsche Tiefkühlinstitut (DTI) begrüßt das Ergebnis der Verbraucherforschung zum erweiterten, vereinfachten Nährwertkennzeichen, das Bundesministerin Julia Klöckner am 30. September 2019 der Presse vorgestellt hat. In der wissenschaftlich fundierten Untersuchung wurden den Verbrauchern vier unterschiedliche Modelle vorgelegt, die die bestehende Nährwertkennzeichnungstabelle ergänzen sollen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Befragten bevorzugten eindeutig und mit klarem Abstand den „Nutri-Score“ als Modell, das ihnen die Auswahl von Lebensmitteln erleichtern würde. Damit bestätigten sich auch in Deutschland die Studienergebnisse pro Nutri-Score.

Das DTI sieht in diesem Verbrauchervotum eine Chance für mehr Transparenz und aufgeklärte Verbraucherentscheidungen. Bereits vor Beginn der Studie hatte Ministerin Klöckner erklärt, dass das Ergebnis für ihre politische Entscheidung maßgeblich sei. Sie habe nun einen klaren Handlungsauftrag, den Nutri-Score für Deutschland in der EU zu notifizieren, damit die Unternehmen auf einer verlässlichen Rechtsgrundlage das Label freiwillig auf ihre Verpackungen aufbringen können.

Der Nutri-Score sei bereits in Frankreich und Belgien im Einsatz und weitere EU-Mitgliedstaaten und die Schweiz wollten ihn einführen. Für die DTI-Mitglieder schaffe das Ergebnis die Grundlage, um den nachdrücklich geäußerten Wunsch der Tiefkühlwirtschaft umzusetzen, eine Kennzeichnungslösung mit Einsetzbarkeit in der gesamten EU zu erreichen. Das Votum der deutschen Verbraucher biete die Chance, den Nutri-Score als gemeinsamen europäischen Lösungsansatz zu etablieren. Das DTI begrüßt daher das weitere Vorgehen der Bundesregierung, sich dafür in Brüssel einzusetzen. (jr)

 

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