Samstag, 29.01.2022
05.11.2013
   

Deutschland

Der Anstieg des Energieverbrauchs erklärt sich fast komplett aus dem erhöhten Bedarf an Wärmeenergie.

Energieverbrauch steigt um mehr als zwei Prozent

Wegen des langen Winters und kalten Frühjahrs wird der Energieverbrauch in Deutschland 2013 um mehr als zwei Prozent höher liegen als 2012. Nach einer Prognose auf der Basis der ersten neun Monate wird Deutschland rund 479 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten verbrauchen.

Wegen des langen Winters und kalten Frühjahrs wird der Energieverbrauch in Deutschland in diesem Jahr um mehr als zwei Prozent höher liegen als 2012. Nach einer Prognose auf der Basis der ersten neun Monate wird Deutschland rund 479 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten verbrauchen, teilte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen am 4. November in Köln mit. Nur ein starker Kälteeinbruch könne noch zu einer Abweichung von dieser Prognose führen. Der Anstieg erkläre sich fast komplett aus dem erhöhten Bedarf an Wärmeenergie. Von der wirtschaftlichen Entwicklung seien dagegen kaum Impulse für den Energieverbrauch ausgegangen.

In den ersten neun Monaten erhöhte sich der Absatz von Heizöl um 13 Prozent und der Verbrauch von Erdgas um elf Prozent. Steinkohle lag um drei Prozent über den Vergleichswerten des Vorjahres. Leicht rückläufig war der Einsatz von Braunkohle und Kernenergie in der Energiebilanz. Die Erneuerbaren Energien legten dagegen um sechs Prozent zu. (dpa)

 

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