Freitag, 28.01.2022
10.09.2021
   

Obergrenze für Bareinzahler

Oft besitzen Kunden keinen Nachweis über die Herkunft des Geldes.

Neue Grenze für Bargeldeinzahlung sorgt für Unmut bei den Banken

Banken müssen seit einem Monat einen Nachweis von ihren Kunden verlangen, wenn die Bareinzahlung mehr als 10.000 Euro beträgt. Zunächst gab es von Seiten der Banken keine Probleme. Nun äußern sie aber vermehrt Bedenken, da das Verfahren zu aufwendig sei.

Seit Anfang August müssen Privatkunden, die mehr als 10.000 Euro Bargeld auf ihr Konto einzahlen wollen, einen Nachweis vorlegen, woher das Geld stammt. Die Maßnahme dient dazu, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern.

Während die Banken zunächst keine Probleme darin sahen, äußern sich laut F.A.Z. nun vermehrt kritische Stimmen. Der Aufwand für Kunden und Banken sei zu hoch. Oft hätten die Kunden keinen Herkunftsnachweis zu dem Betrag, da sie diesen etwa durch Erbschaft oder als Hochzeitsgeschenke bekommen haben. Zudem bezweifle man, dass Geldwäsche durch die Obergrenze verhindert wird, da Kriminelle in der Lage wären, Pseudonachweise vorzulegen, hieß es von Seiten der Volks- und Raiffeisenbanken. (sh)

 

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