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Uniti "Karriere Tankstelle": Das ist die beste Absolventin des ersten Durchlaufs

Ulrike Soldan gefällt das Weiterbildungskonzept, auch wenn sie sagt: "Man muss sich da schon etwas disziplinieren."
© Foto: Classic Tankstellen

Ulrike Soldan, Stationsleiterin in Winsen, ist beste Absolventin des ersten Lehrgangsdurchlaufs Betriebsleiter Tankstelle. Im Interview zieht die gelernte Kauffrau im Einzelhandel ein Resümee.


Datum:
07.03.2018
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Wie sind Sie auf Karriere Tankstelle aufmerksam geworden?

Jörg Kraus, mein Vorgesetzter und Geschäftsführer der Lühmann Tankstellen Betriebsgesellschaft, hat im Arbeitskreis Karriere Tankstelle mitgearbeitet. Er hat mir die Teilnahme ermöglicht.

Was hat Ihnen an dem Konzept gefallen?

Ich fand es sehr praktisch, dass man zu Hause lernt, weil man sich das so einteilen kann, wie man selbst Zeit hat. Wer Tankstelle macht, weiß, dass unser Job fast unberechenbar ist. Man denkt, man hat alles am Laufen und dann kommt wieder etwas dazwischen. Außerdem fand ich die Aufbereitung der Themen sehr praxisorientiert.

Inwiefern?

An sich ist BWL ja ein sehr trockenes Thema. Aber zu jeder Lektion gibt es immer ein, zwei Praxisbeispiele. Selbst wenn man also etwas aus dem Text heraus nicht verstanden hat, war es dann durch das Fallbeispiel klar. Man versteht einfach nach dem Lehrgang besser, warum manche Dinge wie zum Beispiel die Kostenrechnung so gemacht werden.

Welche Themen helfen Ihnen noch in der Praxis?

Auf jeden Fall der Bereich Personal. Da haben wir einige Ansätze gelernt, wie man sein Team besser dazu bekommt, das zu tun, was wir wollen. Davon habe ich einiges in den Alltag übernommen. Auch das Thema Marketing fand ich spannend, weil da die Orientierung auf den Kundenwunsch deutlich betont wurde.

Wie viel Zeit haben Sie denn investiert?

Der Lehrgangsanbieter sagt, dass man etwa fünf Stunden in der Woche einplanen sollte. Ich habe im Schnitt ein oder zwei Stunden mehr gebraucht, weil ich mich richtig reingekniet habe. Es gab allerdings auch Wochen, da habe ich es gar nicht geschafft zu lernen und dann habe ich mich mal ein ganzes Wochenende hingesetzt. Man muss sich da schon etwas disziplinieren.

(Das Interview führte Annika Beyer; es erschien in Sprit+ 3.2018.)

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