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Tankstelle & Mittelstand: Kassensysteme und Backoffice-Lösungen

Wolkenreiche Messe: In Münster treten viele Unternehmen auf, die hardwareunabhängige Lösungen vorstellen.
© Foto: Mariusz Blach/stock.adobe.com

Cloud-Lösungen versprechen hardwareunabhängig jederzeit und von überall Zugriff auf alle relevanten Daten. Gerade im Bereich Kassensysteme und Backoffice bietet das an Tankstellen zahlreiche Vorteile.


Datum:
26.04.2017
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Unter der Produktmarke Siqma setzt Scheidt & Bachmann (Halle Mitte, Stand MC 08) seit etwa einem Jahr den Fokus auf cloudbasierte Systeme. Mit Siqma mobile POS muss die Kassensoftware nicht mehr auf den jeweiligen Rechnern installiert und gepflegt werden, sondern wird in der Cloud verwaltet. Der Kunde benötigt lediglich eine Netzwerkverbindung, die Cloudlink-Lösung von Scheidt & Bachmann und ein Tablet mit Browser. Über die zugewiesene IP-Adresse wird die Kasse auf dem Tablet aufgerufen und steht voll funktionsfähig bereit.

Die Offline-Verfügbarkeit des Systems wird ebenfalls mit Hilfe von Siqma Cloudlink hergestellt, über die die Daten auch dann gesichert werden, wenn einmal keine Netzwerkverbindung besteht. So kann der Betreiber die Kasse an der Tankstelle flexibel einsetzen: im Shop als zusätzliche Kasse in der Rushhour, im Bistro als Gastrokasse oder an der Waschstraße.

Ergänzt wird diese mobile Kasse durch die mobile Payment-Lösung Siqma Fuel & Go, mit der sich Zahlungen über ein Handy abwickeln lassen – und das ohne zusätzlichen Invest in die Hardware. Durch die flexible Systemarchitektur, die auf standardisierten Schnittstellen basiert, besteht die Möglichkeit, verschiedene Payment-Provider wie Paydirekt und Paypal, aber auch alle namhaften Flottenkartenhersteller sowie Mastercard, Visa, Weat und B & S Card Service anzubinden. Zudem lässt sich Siqma Fuel & Go in bestehende Apps integrieren und kann durch Siqma Collect, das App-basierte Loyalty-System von Scheidt & Bachmann, ergänzt werden.

Die neue Kassen- und Warenwirtschaftslösung Phoenix, die besonders für mittelständische Kunden geeignet ist, präsentiert CHW Software (Halle Mitte, Stand MB 05), ein Tochterunternehmen von Roadrunner Service. Phoenix arbeitet auf Basis von Oracle, eines weit verbreiteten Datenbankmanagementsystems: Das Volumen der gespeicherten Daten ist praktisch unbegrenzt und lediglich abhängig von der hardwaretechnischen Ausstattung. Diese Datenbanktechnologie soll einen optimalen Schutz vor Datenverlust und damit Produktionsausfällen gewähren.

Alle Produkte von CHW greifen ineinander: Das Kassensystem Phoenix leitet die Daten an das Tankstellenmanagement und -abrechnungssystem TMAS weiter, TMAS selbst wiederum steuert die Tankstelle und wird durch das Pricingsystem PRS unterstützt, dass die Wettbewerbsbeobachtung ermöglicht und eigene Preisvorschläge erstellt.

Auch Task Technology (Forum Süd, Stand FS 13) stellt zur Tankstellenmesse eine neue webbasierte Backoffice-Software vor, mit der sich die Station unabhängig von Ort, Hardware und Betriebssystem verwalten lässt. Das Programm lässt sich in jedem beliebigen Internetbrowser wie Firefox oder Google Chrome aufrufen. Das hat den Vorteil, dass die Software mit allen internetfähigen Endgeräten, also Notebook, PC oder Tablet, aufgerufen werden kann.

Damit ist weder eine Software-Installation notwendig, noch muss die eingesetzte Hardware bestimmte Anforderungen erfüllen. Der Betreiber hat folglich jederzeit und überall direkten Zugriff auf sein Tankstellen-Backoffice, auch wenn das Personal auf der Tankstelle gleichzeitig damit arbeitet. Neben der Software präsentiert Task Technology eine neue Kasse mit Touchscreen.

Hectronic (Halle Mitte, Stand MC 10) zeigt in Münster die neueste Generation seiner Tankautomaten. Einen Schwerpunkt setzt der Hersteller aus Bonndorf dabei im Bereich der CRID-Lösungen (card reader in dispenser), bei denen der Tankautomat und damit auch der Kartenleser direkt in die Zapfsäule integriert sind, so dass der Bezahlprozess direkt an der Zapfsäule erfolgt. Dies ist gerade auf unbemannten Stationen ein großer Vorteil. Die Hectronic-Tankautomaten sind zudem nahezu mit jeder Zapfsäule kompatibel.

Bei den Lösungen zum Thema virtuelles Bezahlen und Flottenkartenverarbeitung präsentiert Hectronic die neue Payment-App, die das Bezahlen via Smartphone am Tankautomaten ermöglicht. Fährt der Kunde auf die Tankstelle, verbindet sich das Smartphone mit dem Tankautomaten, die Benutzeroberfläche des Automaten erscheint dann auf dem Handy und lässt sich von dort aus bedienen.


Das Zahlungsterminal Crypto VGA von Tokheim Service (Halle Mitte, Stand MB 01) kann jetzt im Weat-Netzbetrieb verwendet werden, wodurch auch die Weat-Partner die Zahlungslösung von Tokheim nutzen können. Die Crypto VGA-Zahlungsterminals sind als Tankautomaten mit und ohne Bargeldannahme direkt integriert in die Quantium-510-Zapfsäulen erhältlich. Weitere Themen am Tokheim-Stand sind die Tankinnensanierung mit Fenotec-Tankinnenhüllen, Förderprogramme für die Kälte- und Klimatechnik, Elektromobilität sowie die neuen Quantium-510-Lösungen für Adblue.

Tokheims neuer Partner Icasa (Halle Mitte, Stand MB 02) präsentiert in Münster zudem die cloudbasierten Lösung Xpetro für das komplette Tankstellenmanagement. Durch die Zusammenarbeit kann Tokheim damit eine moderne Cloud-Lösung zum Management von Tankstellennetzen anbieten. Von der Verwaltung über das gesamte Abrechnungsmanagement mit Endkunden und Kartenbetreibern ist Xpetro laut Anbieter eine hochverfügbare Lösung für jeden Tankstellenbetreiber.

Als Messeneuheit stellt die Firma Marco Bungalski (Halle Mitte, Stand MD 07) eine Kassenlade vor, die das Geld nach jedem Kassiervorgang innerhalb von Sekundenbruchteilen automatisch zählt. Somit gehören Fehler beim Kassieren in Zukunft der Vergangenheit an.

Das kleine Unternehmen aus Verden bei Bremen entwickelt und produziert seit 1998 zudem das Tankstellenkassensystem T-Master, das bis heute an über 1.000 Stationen im Einsatz ist. Für Betreiber von Tankstellennetzen bietet Bungalski mit dem Programm T-Master-PCS mit Pricing, Abrechnung und eigener Tankkarte ein zentrales Instrument zur Steuerung mehrerer Tankstellen.

Ratio Elektronik (Halle Mitte, Stand MC 20) hat die Abrechnung über das Managementprogramm RAP Central-Office beschleunigt. Damit können große Tankstellennetze verwaltet werden, in denen 40.000 Stammkunden registriert sind, die mit 300.000 Tankkarten tanken. Die Abrechnung dieser Datensätze dauerte bisher mehrere Stunden. Neuerdings benötigt das RAP Central-Office dafür nur noch knapp eine Stunde.

In der Kundenverwaltung wurde zudem die Funktion der erweiterten Notizen wesentlich verbessert. Der Benutzer kann jetzt für jeden Kunden umfangreiche Informationen, chronologisch und nach Kategorien gekennzeichnet, eingeben. Für die Suche stehen Filter mit Stichwortsuche zur Verfügung.

Eine Führung durch das Produktportfolio verspricht Huth (Halle Mitte, Stand MC 23), wobei die neue Kassengeneration T600 als zentrales Steuerelement im Vordergrund steht. Ein neues Werbedisplay mit integrierter Kundenanzeige soll es dem marketingbebewussten Stationär ermöglichen, seinem Kunden passend zum aktuellen Verkaufsvorgang Informationen oder Bilder einzublenden.

Zudem zeigt das Unternehmen aus Troisdorf das in Version 4.0 der Warenwirtschaftssoftware Itas Vision zertifizierte GoBD-Export-Modul und Neuheiten in Itas Vision Mobil für den Stationsbetreiber-on-Tour.

(Autor: Dagmar Ziegner; der Artikel erscheint in Sprit+ 5.2017.)

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