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PWM: Nachrüstlösung für Preisanzeigen

Durch die Umrüstung der Preisanzeige auf LED signalisiert die Tankstelle dem Kunden ein modernes Erscheinungsbild.
© Foto: PWM

Um Kraftstoffpreise in der neuesten Technik zu zeigen, muss es nicht immer gleich eine neue Anlage sein. Dank des modularen Systems kann PWM fast alle Anzeigen auf LED-Technik umrüsten.


Datum:
13.09.2018
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Wer die Aufmerksamkeit auf seine Tankstelle lenken möchte, setzt inzwischen auf die LED-Technik. Das gilt bei der Forecourt-Beleuchtung ebenso wie bei den Preisanzeigen. Doch die komplette Anlage auszutauschen kann aufwendig und teuer werden, da dadurch gegebenenfalls der Bestandsschutz der Anlage nicht mehr gegeben ist. Das kann zur Folge haben, dass die Verankerung und der Stahlbau nicht mehr den aktuellen statischen Anforderungen entsprechen. Will man diese Prüfung umgehen und den Bestandsschutz behalten, bietet PWM für diese Fälle die Möglichkeit, die Segment- durch LED-Technik auszutauschen.

„Durch die Umrüstung auf LED signalisiert die Tankstelle dem Kunden ein modernes Erscheinungsbild. Die Preiskommunikation erreicht nicht nur mehr Aufmerksamkeit bei den Bestandskunden, sondern auch bei potenziellen neuen Kunden“, ist Andrea Eversberg, zuständig für den deutschen Markt bei PWM, überzeugt. ­Zudem ist eine LED-Anlage im Vergleich zu einer Segmentanlage energieeffizienter und somit auch kostengünstiger im Verbrauch. Allerdings haben Preisanzeigen bei der Gesamtbetrachtung der Tankstelle in Bezug auf die Energieeffizienz einen eher geringeren Einflussfaktor auf den Energieverbrauch. Ein weiterer Vorteil: Das Unternehmen bietet die LED in den gängigen LED-Farben an, auch die Ziffernhöhe kann individuell gewählt werden. So lässt sich auch das Corporate Design des jeweiligen Kunden umsetzen.

Neue Elektronik

Und so funktioniert das Umrüsten: Der Kontraktor entkernt die Anlage vor Ort, das heißt, er nimmt die komplette Segmenttechnik heraus, so dass nur noch das Rahmengehäuse übrig bleibt. Danach wird die neue Elektronik befestigt und es werden die neuen Einbaumodule eingebaut. Die Module sind selbstverständlich ausgestattet mit den vom Kunden gewünschten Ziffern und Schriftzügen in LED und werden am Unternehmenssitz in Bergneustadt vormontiert. „Die gesamte Elektronik ist somit neu und auf dem aktuellen Stand der Technik“, betont Eversberg.

In der Regel veranschlagt PWM für das Nachrüsten einen halben Tag, ganz nach dem Motto: Je einfacher die Anlage, desto schneller die Umsetzung. Die Dauer hängt außerdem unter anderem davon ab, ob ein oder zwei Monteure vor Ort sind, wie hoch die Preisanzeige ist, ob ein Steiger notwendig ist und ob beispielsweise aufgrund der örtlichen Gegebenheiten die angrenzende Straße gesperrt werden muss.

Für die Umrüstung steht PWM bundesweit ein Servicenetz aus über 100 geschulten Partnern zur Verfügung. Damit ist im Störungsfall eine schnelle Reaktionszeit an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr gewährleistet. Die Lieferfähigkeit von Ersatzteilen ist über viele Jahre sichergestellt, betont PWM.

Umrüstung fast immer möglich

Prinzipiell sei jede Anlage für eine Umrüstung geeignet, sogar Preisanzeigen von anderen Herstellern, weiß Eversberg aus Erfahrung. „Wir bitten den Kunden, uns vorab Bilder von der Anlage zu schicken, damit wir sehen, in welchem Zustand sie sich befindet und ob es Gründe gibt, die möglicherweise gegen eine Umrüstung sprechen“, erklärt die Vertriebsstrategin. Beispielsweise kann der Außenrahmen zu wenig Bautiefe aufweisen, damit die Einbaumodule eingesetzt werden können. Auch wenn Schalen oder Scheiben bereits Risse aufweisen und somit Feuchtigkeit eindringen konnte, empfiehlt PWM eher eine neue Anlage.

„Wir fühlen uns verpflichtet, den Kunden optimal zu beraten – egal, ob es sich um eine Umrüstung handelt oder um den Kauf einer Neuanlage. Manchmal sprechen Fakten gegen eine Umrüstung, oft jedoch vieles dafür“, sagt Eversberg. Sollte für PWM ersichtlich sein, dass die Anlage für eine Umrüstung nicht mehr genutzt werden kann, rät das Unternehmen davon ab. „Gerade im Hinblick auf die Gewährleistung ist dies nicht nur für uns, sondern auch für den Kunden in manchen Fällen die bessere Entscheidung. Denn am Ende müssen beide Seiten zufrieden sein“, ist Eversberg überzeugt.

(Autorin: Annika Beyer; Der Artikel erschien in Sprit+ Ausgabe 9/2018.)

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