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MCS: Mehr Umsatz dank Facebook

MCS-Geschäftsführer Torsten Eichinger will mit Facebook mehr Kunden in den Tankstellenshop locken.
© Foto: Michael Simon

MCS will dabei helfen, Kunden abseits der Tankstelle anzusprechen. Wie Betreiber mit der Initiative Social Convenience mehr Umsatz generieren, erklärt Geschäftsführer Torsten Eichinger im Interview.


Datum:
11.10.2016
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Herr Eichinger, MCS will mit Social Convenience neue Wege beschreiten. Was ist das Ziel der Initiative?
50 Prozent der Tankstellenkunden, die im Shop sind, bezahlen ihren Sprit, aber kaufen keine weiteren Sachen. Seit Jahren wollen wir deshalb mit der Initiative Positiv zusätzliche Kaufanreize schaffen. Aber alle Aktionen haben letztendlich das Problem, dass sie „nur“ im Shop wirken. Deshalb haben wir uns die Frage gestellt: Wie können wir Tankstellenbetreiber dabei unterstützen, Kunden außerhalb des Shops beziehungsweise des Forecourts zu erreichen? Dabei sind wir auf das Thema Social Media gestoßen.

Wie soll Social Media dem Tankstellenbetreiber mehr Umsatz bringen?
Wenn man von konservativen Zahlen ausgeht, gibt es in Deutschland etwa 20 Millionen Facebook-Nutzer. Und die Ähnlichkeit zwischen dieser Nutzergruppe und der Zielgruppe der Tankstelle ist relativ groß. Mit unserer Initiative wollen wir jetzt versuchen, einen Teil dieser Menschen zu aktivieren, damit sie wiederum bei unseren Kunden einkaufen. Das Gute ist ja, dass Nutzer, die die Seite einer Tankstelle geliked haben, auch tatsächlich aktiv an Aktionen und Informationen zu der Station interessiert sind.

Wie sieht die Unterstützung von MCS konkret aus?
Wir stellen Templates zur Verfügung, also Vorlagen für die Werbemittel. Der Betreiber kann diese Bilder bei uns auf der Website runterladen, in wenigen Sekunden auf seiner Facebook-Seite hochladen und gegebenenfalls mit Text ergänzen. Das können zum Beispiel Aktionen zur Grillsaison im Sommer oder aktuell zum Verkauf von Frostschutzmitteln sein. Jeweils passend zu den Jahreszeiten oder Anlässen aktualisieren wir diese Vorlagen und informieren darüber in unserem Newsletter und in unserem Blog.

Und wenn sich jemand gar nicht mit Facebook auskennt?
Wir haben verschiedene Tipps und Anregungen zusammengestellt, die den Betreiber zum einen dabei unterstützen sollen, neue Fans zu gewinnen. 500 Leute fallen einem ja nicht einfach zu. Hier ist es wichtig, in der „Offline-Welt“ bekannt zu machen, dass man jetzt eine Facebook-Seite hat. Zum Beispiel kann der Mitarbeiter jedem Kunden an der Kasse einen Flyer in die Hand drücken, der darauf hinweist. Im Idealfall liked er die Seite und teilt die Aktionen, sodass dann auch die Menschen im Umfeld darauf aufmerksam werden. Außerdem erklären wir, wie man auf Facebook richtig Werbung macht, eine Kampagne gestaltet, die Tools nutzt, die Facebook zur Verfügung stellt, und natürlich, auf welche Vorgaben man dabei achten muss.

Kostet dieser Service von MCS etwas?
Nein, wir haben uns bewusst dafür entschieden, das Angebot nicht in einem geschlossenen Bereich zu verstecken. Die Templates und Tipps stehen also allen kostenlos zur Verfügung, egal ob jemand Kunde von uns ist oder nicht. Wir hoffen aber auch, dass Betreiber, die das ausprobieren, uns in der Zentrale und unserem Außendienst Feedback geben. Auch wir wollen dazulernen und das Angebot weiterentwickeln.

Welche Zielgruppe wollen Sie mit der Initiative ansprechen?
Ich denke, Facebook ist inzwischen in allen Altersgruppen angekommen. Es hängt also eher davon ab, wie offen man für solche Dinge ist. Wenn jemand Spaß daran hat, zu kommunizieren, dann macht er das gerne über Facebook. Außerdem wollen wir denjenigen helfen, die vielleicht nicht so kreativ sind oder einfach keine Zeit dafür haben, sich immer etwas selbst auszudenken.

Der Wettbewerb unter den Shoplieferanten ist durch den neuen Player Rewe to go gestiegen. Ist Social Convenience eine Reaktion darauf?
Der Druck im Markt steigt natürlich. Aber die Initiative ist keine Reaktion darauf, sondern nur die konsequente Fortführung dessen, was wir sowieso schon immer machen. Wir versuchen seit vielen Jahren Lösungen zu finden, mit denen wir unseren Kunden Möglichkeiten schaffen, mehr Umsatz zu erzielen. Das ist natürlich nicht ganz uneigennützig: Wenn unser Kunde mehr Umsatz machen, machen wir das auch. Und die Idee hatten wir schon eine ganze Weile im Kopf. Aber wie das so ist, unterhält man sich immer wieder mal darüber und irgendwann haben wir den Hebel umgelegt und das umgesetzt.

(Das Gespräch führte Annika Beyer.)

Hier finden Sie den Link zur Initiative Social Convenience von MCS.

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