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"Cambo": Arbeiten an Ölfeld vor Schottland gestoppt

Shell zieht sich von seiner 30-Prozent-Beteiligung aus der Entwicklung eines umstrittenen Ölfelds im nördlichen Atlantik zurück. Die wirtschaftlichen Argumente für die Investition seien nicht stark genug, hieß es in einer Mitteilung Anfang Dezember.
© Foto: Shell

Nach dem Rückzug des Energieriesen Shell aus der Erschließung eines umstrittenen Ölfelds vor Schottland liegt das Vorhaben nun auf Eis. Der ursprüngliche Zeitplan für Cambo sei nicht mehr einzuhalten. Nun müssten die weiteren Schritte erwogen werden.


Datum:
13.12.2021
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Nach dem Rückzug des Energieriesen Shell aus der Erschließung eines umstrittenen Ölfelds vor Schottland liegt das Vorhaben nun auf Eis. Die Arbeiten an dem Cambo genannten Projekt vor den Shetland-Inseln im Atlantik seien gestoppt worden, teilte der Mehrheitsgesellschafter Siccar Point Energy am Freitag in Aberdeen mit. Unternehmenschef Jonathan Roger sagte, der ursprüngliche Zeitplan für Cambo sei nicht mehr einzuhalten. Nun müssten die weiteren Schritte erwogen werden. Das Unternehmen sei weiter der Ansicht, dass Cambo zur Energiesicherheit Großbritanniens beitrage. 

Umweltschützer zeigten sich zufrieden. Sie hatten seit langem gewarnt, das Projekt gefährde Hunderte Tierarten. Auch die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hatte sich gegen Cambo ausgesprochen. Hingegen warnte der Branchenverband Oil and Gas UK angesichts der weltweiten Energieknappheit vor Folgen. Die schottischen Konservativen nannten die Entscheidung beunruhigend. (dpa)

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