Nach dem Vorstoß der EU-Kommission, bis 2020 den Anteil an grünen Quellen im Benzin auf lediglich fünf Prozent zu erhöhen, nimmt Frankreich eine Vorreiterrolle ein. Um Umweltschäden und Lebensmittelknappheiten zu begrenzen, soll der Beimischungsanteil von Biosprit an französischen Zapfsäulen auf sieben Prozent begrenzt werden.
Die Regierung in Paris kündigte ebenfalls an, die Forschung an Treibstoff der zweiten Generation voranzutreiben. Für die Produktion der alternativen Kraftstoffe werden beispielsweise Holzreste, Algen oder Stroh verwendet, welche nicht wie Mais oder Soja in der Lebensmittelindustrie verarbeitet werden. Als Hintergrund der Entscheidung nennt Frankreichs Regierung die hohen Weltmarktpreise für Grundnahrungs- und Futtermittel. (dpa/anr)