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En2x auf der Tagesspiegel Sustainability Week: Ladesäulenausbau für E-Autos muss beschleunigt werden

Adrian Willig, Hauptgeschäftsführer von en2x.
© Foto: en2x/Sebastian Engels

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität kommt aus Sicht des Wirtschaftsverbands en2x zu schleppend voran. Notwendig seien weniger Bürokratie und mehr Wettbewerb. Der anvisierte Hochlauf bei batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen sei sonst nicht zu schaffen.


Datum:
28.11.2022
Autor:
Redaktion Sprit+
Lesezeit:
3 min
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"Die Mineralölwirtschaft in Deutschland hat sich auf den Weg Richtung Klimaneutralität gemacht. Dazu gehört unser Beitrag zur Elektrifizierung des motorisierten Individualverkehrs", sagte Adrian Willig, en2x-Hauptgeschäftsführer, vor Fachpublikum einschließlich Vertretern aus der Bundespolitik und Ministerien während der Tagesspiegel Sustainability Week in Berlin. "Die en2x-Mitgliedsunternehmen treiben deshalb den Ausbau der Ladeinfrastruktur aktiv voran." Der Fokus liege auf Schnellladestationen für Pkw und Nutzfahrzeuge, und das sowohl an wie auch jenseits von Tankstellen.

Immer nur höhere Ziele zu formulieren, reicht nicht aus    

Es sei fraglich, ob das von der Bundesregierung gesetzte Ziel von mindestens 15 Millionen E-Autos bis 2030 erreicht werden kann. Das liege auch am schleppenden Ausbau der Ladeinfrastruktur. "Grund dafür sind vor allem die bestehenden Hürden bei Ausschreibungen von Flächen, fehlende Netzanschlüsse, langwierige Genehmigungsprozesse sowie viel zu umständliche Förderprogramme", so Willig. Gefragt seien jetzt mehr Pragmatismus und Wettbewerb. "Das sorgt eher für Innovationen als Planvorgaben." Es reiche auch nicht, wie jüngst im neuen Masterplan Ladeinfrastruktur geschehen, für Tankstellengesellschaften einfach immer nur höhere Ladepunkte-Ziele zu formulieren. "Sinnvoller ist es, die Voraussetzungen für die schnellere Umsetzung der Ausbaumaßnahmen für Ladesäulen zu schaffen. Hier besteht politischer Handlungsbedarf auf bundes-, landes- und kommunaler Ebene."

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