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Aral Futura: Aral testet neue Kraftstoffe auf dem Markt

Aral CEO Patrick Wendeler (hinten) und Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, bei der ersten offiziellen Tankung des Aral Futura.
© Foto: Aral

Die neuen Kraftstoffe namens Aral Futura Super 95 und Aral Futura Diesel sollen CO2 einsparen. Vorerst sind sie an je einer Aral Tankstelle in Berlin und einer in Düsseldorf für Kunden erhältlich.


Datum:
22.11.2022
Autor:
Redaktion Sprit+
Lesezeit:
4 min
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Aral testet zwei neue Kraftstoffe auf dem Markt – Aral Futura Super 95 und Aral Futura Diesel. Beide Kraftstoffe sparen laut Aral mindestens 25 Prozent CO2-Emissionen im Vergleich zu rein fossilen Kraftstoffen* ein und enthalten wenigstens 30 Prozent hochwertige erneuerbare Kraftstoff-Komponenten, inklusive eines erheblichen Anteils fortschrittlicher Biokomponenten**. Sie sind nun an je einer Aral Tankstelle in Berlin und einer in Düsseldorf für Kunden erhältlich. Die erste offizielle Tankbefüllung eines Pkw erfolgte in der Berliner Holzmarktstraße in Anwesenheit von Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr.

Patrick Wendeler, CEO Aral, sagte: "Wir sind überzeugt, dass Benzin- und Dieselkraftstoffe, die CO2-Emissionen einsparen, eine entscheidende Rolle bei der Energiewende im Verkehr spielen können – neben der fortschreitenden Elektrifizierung von Fahrzeugen und der Diversifizierung von Antrieben wie beispielsweise Bio-LNG, Bio-CNG und Wasserstoff im Schwerlastverkehr. Mit unseren neuen Kraftstoffen zeigen wir, was innerhalb der bestehenden Kraftstoffnormen schon heute möglich ist."

"Fortschrittliche Biokraftstoffe sind eine wichtige Technologie zur Treibhausgasreduzierung im Straßenverkehr. Parallel zum Hochlauf der E-Mobilität sind sie ein wirkungsvoller Hebel, um insbesondere die CO2-Emissionen in der Bestandsflotte signifikant zu reduzieren. Wir begrüßen sehr, dass Aral einen normkonformen Kraftstoff mit einem hohen erneuerbaren Anteil anbietet", sagte Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr.

Verkehrssektor ist für ein Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich

Derzeit ist der Verkehrssektor nach Angaben des Statistischen Bundesamtes für über 25 Prozent aller CO2-Emissionen in der Europäischen Union verantwortlich. Eine Reduktion dieser Emissionen ist daher entscheidend, um die Ziele des Bundes zu unterstützen, bis zum Jahr 2030 eine Reduktion von Treibhausgasen – welche CO2 enthalten – um 65 Prozent (im Vergleich zu 1990) zu erreichen. Da Prognosen zufolge auch 2030 noch zwei Drittel der Fahrzeugflotte von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden, ist die Reduktion der CO2-Emissionen durch Kraftstoffe von zentraler Bedeutung. Die Verpflichtung zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen für Inverkehrbringer von Diesel- und Ottokraftstoffen steigt bis 2030 kontinuierlich auf 25 Prozent an. Eine Möglichkeit, diese Verpflichtung zur Treibhausgasreduktion zu erfüllen, ist die Beimischung von Biokomponenten zu fossilen Kraftstoffen.

Mit den Futura Kraftstoffen will Aral zeigen, dass durch die Beimischung von Biokomponenten eine CO2-Einsparung von mindestens 25 Prozent gegenüber rein fossilen Kraftstoffen unter Einhaltung der aktuellen Normen DIN EN 590 (Diesel) und DIN EN 228 (Benzin) technisch möglich ist. Die bestehende Fahrzeugflotte könne damit – heute wie auch im Jahr 2030 – ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele über den Kraftstoff selbst leisten.

* Die CO2-Einsparung ist berechnet von der Kraftstoffproduktion bis hin zum Endverbrauch durch den Kunden ("Well-to-Wheel") entsprechend den Vorgaben der 38. BImSchV und den Referenzwerten 95,1 g CO2e/MJ und 93,3 g CO2e/MJ für (100 Prozent) fossilen Diesel und fossiles Benzin.

** Gemeint sind fortschrittliche Biokraftstoffe gem. RED II Annex IX Teil A

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