Dienstag, 30.11.2021
01.10.2021
   

Plug&charge

(v.li.): Carl Vahrenhorst (Hubject), Marcel Heinze und Christian Krüger (BMS), und Bernhard Gruber (Has-to-be) während der Tests am Hypercharger an der BayWa Konzernzentrale in München.

BayWa integriert Ladekarte ins Fahrzeug

Für eine direkte und rein digitale Kommunikation zwischen E-Auto und Ladesäule hat BayWa Mobility Solutions die Plug&charge-Technologie getestet. Mit Erfolg.

Gemeinsam mit den Partnern Hubject, Has-to-be, Alpitronic und führenden Automobilherstellern hat BayWa Mobility Solutions (BMS) jetzt erstmals die plug&charge-Technologie erfolgreich getestet: An den Hyperchargern vor der Konzernzentrale der BayWa in München konnte an zwei E-Fahrzeugen der Authentifizierungs- und Ladevorgang via digitaler BayWa Ladekarte demonstriert werden.

"Wir bringen als einer der ersten Ladekartenausgeber in Deutschland die Ladekarte digital ins Auto", so Christian Krüger, Geschäftsführer der BMS. "Die Integration der Ladekarten-Funktion in das Fahrzeug ist zukunftsweisend. Damit machen wir E-Mobilität noch populärer." Bis Jahresende soll die virtuelle BayWa Ladekarte online bestellbar sein. Zudem werden die vier Hypercharger der BMS an der BayWa Konzernzentrale Plug&charge-fähig gemacht.

Krüger: "Wir sind für die Zukunft gerüstet und hoffen, dass sich Plug&charge in E-Fahrzeugen schnell etabliert." Die Software authentifiziert das Fahrzeug, registriert den Preis und stößt in Echtzeit den Abrechnungsprozess an, all dies ohne Interaktion des Fahrers und ohne Ladekarte – diese ist bei Plug&charge virtuell im Fahrzeug integriert. Der ISO-Standard 15118 stellt dabei sicher, dass die Kommunikationsprozesse zwischen der Infrastruktur und dem Fahrzeug vor Zugriffen von außen und vor Manipulation geschützt sind.

 

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