Westfalen-Gruppe: Dritter Nachhaltigkeitsbericht

15.06.2026 07:57 Uhr | Lesezeit: 3 min
Thomas Perkmann mit den Kollegen aus dem Nachhaltigkeitsteam der Westfalen-Gruppe.
Thomas Perkmann (oben, mit Krawatte) mit den Kollegen aus dem Nachhaltigkeitsteam der Westfalen-Gruppe.
© Foto: Westfalen

Das Unternehmen Westfalen bleibt auf Kurs Richtung der Vision 2030, die eine deutliche Dekarbonisierung des eigenen Geschäftes und eine stärkere Ausrichtung als Anbieter zukunftsfähiger Energie-, Mobilitäts- Industriegase- und Gesundheitslösungen vorsieht.

Die Westfalen-Gruppe präsentiert ihren dritten Nachhaltigkeitsbericht und dokumentiert darin ihre Fortschritte auf dem Weg zu Netto-Null-Emissionen bis 2030, also die vollständige Reduzierung eigener Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2). Ergänzend hat sich Westfalen im Jahr 2025 ein THG-Intensitätsziel gesetzt: Bis 2030 soll die THG-Intensität (THG-Emissionen/EBIT) im Vergleich zu 2019 um 50 Prozent sinken.

Im Geschäftsjahr 2025 konnte die Westfalen-Gruppe ihre Treibhausgasemissionen nach Scope 1 & 2 des Greenhouse Gas Protocols (GHG) im Vergleich zu 2019 um 72 Prozent reduzieren. Der Rückgang bei den Scope 1 & 2-Emissionen sei insbesondere auf den deutlich erhöhten Einsatz von Grünstrom bei stromintensiven Anwendungen zurückzuführen.

Im Bereich Scope 3 (Kategorie 1 und 11) hat Westfalen die THG-Emissionen um 16 Prozent reduziert. Ziel ist es, bis 2030 im Vergleich zu 2019 die THG-Emissionen aus verkauften Energieträgern um 20 Prozent zu reduzieren.

Die Zielerreichung kann gelingen, wenn Westfalen den den Einsatz und Verkauf von Energieträgern mit geringen THG-Emissionen weiter ausbaut. Dies lasse sich beispielsweise im Bereich Mobilität durch den Ausbau alternativer Antriebsenergien wie HVO oder E-Mobilität erzielen.

Thomas Perkmann, CEO der Westfalen-Gruppe, unterstreicht: "Alle unsere Geschäftsbereiche – Industrial Gases & Services, Energy Solutions, Mobility und Respiratory Homecare – investieren maßgeblich in zukunftsfähige Produkte und Lösungen."

Die Berichterstattung erfolgt nach den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) und berücksichtigt bereits erste Anforderungen der European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Ausgewählte Kennzahlen wurden im Rahmen der Klimabilanzierung erneut durch einen externen Wirtschaftsprüfer geprüft. So bietet der Bericht Transparenz und Vergleichbarkeit für alle relevanten Zielgruppen.

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