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Uniti Expo: Lekkerlands Türklopfen

Lekkerland stellte auf der Uniti Expo den Concept-Store vor. So könnte der Tankstellenshop der Zukunft aussehen.
© Foto: Michael Simon

Das Unternehmen reagiert auf den wachsenden Druck des Wettbewerbs mit einem neu entwickelten Shopkonzept und einer Partnerschaft mit der Uniti. Ein Türöffner für neue Kunden?


Datum:
04.07.2016
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Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Dieses Sprichwort ließe sich wohl auch auf die aktuelle Situation von Lekkerland anwenden: Noch vor Kurzem gab Aral, einer der größten Kunden des Shoplieferanten, bekannt, seine 1.000 unternehmenseigenen Stationen vom Neukonkurrenten Rewe to go umrüsten zu lassen. Nun zeigte Lekkerland auf der Uniti Expo eine neue Tür, mit der man den drohenden Umsatzausfall kompensieren will: durch eine „Kompetenzpartnerschaft“ mit der Uniti.

Hinter der etwas schwammigen Formulierung verbirgt sich das Ziel, gemeinsam den Vertriebskanal Tankstelle durch den Aufbau und Austausch von Know-how zu stärken und weiterzuentwickeln. „Mit Lekkerland wollen wir den Waren- und Dienstleistungserfolg unserer Mitglieder verfestigen, deren Service verbessern und das Erscheinungsbild der Tankstellenshops optimieren“, führte Uniti-Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn aus. Das werde den Tankstellen wirtschaftlich helfen und die Attraktivität für die Kunden erhöhen.

Der Vertrag für die Zusammenarbeit gilt seit Juli 2016 für fünf Jahre. Die Grundbausteine der Zusammenarbeit stünden bereits fest, verkündeten die Partner. Allerdings werde sich die konkrete Ausgestaltung noch über die kommenden Monate erstrecken. Die Partnerschaft wird Themen wie Schulungskonzepte sowie die Entwicklung von Vermarktungsdienstleistungen und Shopmodulen betreffen.

Klar getrennte Bereiche

Wie solche Shopmodule künftig aussehen könnten, zeigte Lekkerland erstmals in einem eigens auf der Messe aufgebauten „Concept-Store“. Neu ist vor allem die Aufteilung im Shop, in dem der Kassen- klar vom Foodservicebereich getrennt ist. Der Grund: „Verbraucher misstrauen der Qualität von Foodservice-Produkten im Tankstellenshop, wenn ein Mitarbeiter für den ganzen Shop zuständig ist“, erklärte Patrick Steppe, Vertriebsvorstand von Lekkerland.

Daher soll für jeden Bereich mindestens jeweils eine Person zuständig sein, die sich durch die Kleidung unterscheiden. Auch das Angebot im Foodservice-Bereich hat Lekkerland weiterentwickelt: Neben frischen Convenience-Produkten zum direkten Verzehr sollen Tankstellenkunden nun wie in einer klassichen Bäckerei Brotlaibe für den Vorratsverkauf in der Tankstelle vorfinden.

Insgesamt hat Lekkerland im neuen Konzept das Thema Qualität und Frische in den Fokus gerückt und dafür mit „Go fresh“ eine neue Premiummarke entwickelt. Zum Angebot gehören hier frische und verzehrfertige Produkte wie Salatvariationen, Obstbecher und Sandwiches. Und das im Zusammenhang mit dem Rewe-to-go-Konzept oft genannte Sushi fanden Besucher der Uniti Expo nun ebenfalls bei Lekkerland. Ergänzt wird das Portfolio mit „The kitchen“, also komplette Mahlzeiten wie Lasagne oder Currywurst.

„Der Concept-Store enthält viele Elemente, die Lekkerland noch in diesem Jahr an einzelnen Tankstellen testen will“, kündigte Steppe an. Einige Überraschungen wolle man sich allerdings noch bis zum Start der Tests vorbehalten. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich damit für sein Unternehmen die Tür zum Mittelstand weiter öffnet.

(Der Artikel erschien in Ausgabe 7.2016 von Sprit+; Autor: Annika Beyer)

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