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Shell: Diesel aus Speisefett an öffentlicher Tankstelle

Im Vergleich zum herkömmlichen Diesel soll man mit R33 Blue Diesel mindestens 20 Prozent CO2 einsparen können.
© Foto: Volkswagen

An der EDi-Tankstelle an der Rötelstrassse 14 in Neckarsulm (Baden-Württemberg) können Kunden jetzt den neuen Dieselkraftstoff R33 Blue Diesel tanken. Er besteht zu 33 Prozent aus Biokomponenten und zu 67 Prozent aus Diesel.


Datum:
15.10.2019
1 Kommentare

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Den neuen Dieselkraftstoff R33 Blue Diesel entwickelten Volkswagen und die Hochschule Coburg mit weiteren Projektpartnern. Er besteht zu 33 Prozent aus Biokomponenten und zu 67 Prozent aus Diesel. Die Biokomponenten bestehen ausschließlich aus Rest- und Abfallstoffen und werden zum Beispiel aus gebrauchtem Speisefett gewonnen. Statt dieses in den Müll zu werfen, wird es von Drittfirmen wie Neste und Tecosol von Schnellrestaurants und Imbissen eingesammelt, gefiltert, gereinigt und zu einem Paraffingemisch oder Biodiesel verarbeitet. Diese Komponenten werden dann von Shell mit hochwertig additiviertem Diesel geblendet und an die Kunden geliefert.

Den fertigen Kraftstoff können Kunden nun an der EDi-Tankstelle an der Rötelstrassse 14 in Neckarsulm (Baden-Württemberg) tanken. Er erfüllt die Dieselnorm (DIN EN 590) vollumfänglich und ist dementsprechend für alle Dieselfahrzeuge zugelassen. Ausführliche Tests mit über tausend Fahrzeugen aller Klassen haben die Verträglichkeit bestätigt, heißt es in einer Pressemitteilung von Shell. Im Vergleich zum herkömmlichen Diesel könnten mit R33 Blue Diesel mindestens 20 Prozent CO2 eingespart werden.

Volkswagen, Robert Bosch und Brenntag nutzen R33 Blue Diesel bereits seit längerem in ihren Fuhrparks und haben seit 2018 zusammen bereits über acht Millionen Liter verbraucht. Auch bei der Deutschen Bahn kommt der Kraftstoff derzeit in einem Testzug zum Einsatz. Die Tests sollen bis zum zweiten Quartal abgeschlossen sein. Auf Basis der Testergebnisse werde dann der Rollout für den Regelbetrieb geprüft, teilte eine Sprecherin mit. (jr)

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KOMMENTARE


Karsten Burmester

21.10.2019 - 10:19 Uhr

Eine richtig gute Idee von Shell. Sollte dieser Dieselkraftstoff nicht teurer angeboten werden als der Standard-Diesel wird er mit Sicherheit einen hohen Absatz finden.Wegen der Abfallstoffe würde auch jegliche Begründung für einen höhren Preis fehlen.ToolFuel hat etwas ähnliches schon mit einem sehr viel höhren Preis gegenüber dem Standard-Diesel versucht. Der Efolg entsprach nicht so den Vorstellungen der Firmenleitung.


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