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Schnelle Perspektive: Kostenfreie Job-Plattform

Das Portal richtet sich an Ukraine-Flüchtlinge. Standardsprache ist Englisch, aber mit einem Klick wird auf Ukrainisch umgestellt.
© Foto: Job aid

Die Initiative Händler helfen Händlern sowie die Unternehmer Marcus Diekmann und Christian Weis von Business On präsentieren mit jobaidukraine.com eine kostenfreie Job-Plattform. Damit wird geflüchteten Menschen aus der Ukraine eine schnelle Perspektive in Deutschland geboten. Und Tankstellen könnten neue Mitarbeiter finden.


Datum:
07.03.2022
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In weniger als einer Woche seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine sind bereits mehr als eine Million Menschen geflohen. Davon geht das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR aus und rechnet bislang mit bis zu vier Millionen Geflüchteten.

Die Initiative "Händler helfen Händlern" hat sich daher dazu entschieden, eine zentrale Jobplattform für Menschen aus der Ukraine zu entwickeln und kostenfrei online zu stellen. Auf www.jobaidukraine.com können deutsche Firmen aus allen Branchen kostenfrei Ihre offenen Stellenanzeigen für Ukraine-Flüchtlinge einstellen.

"Es fehlen in Deutschland über eine Millionen Arbeitskräfte in Pflege, Landwirtschaft, Gastronomie und auch in der Digitalwirtschaft", erklärt Marcus Diekmann Geschäftsführer IB Company bei Peek & Cloppenburg. Auch in der Tankstellenbranche ist der Mangel an Arbeitskräfte enorm hoch. Die Integration von Flüchtlingen gelinge "nur dann, wenn wir den Menschen Jobs besorgen", so Diekmann weiter.

Erste Jobangebote sind schon online, mit BabyOne, Eismann und Bergfreunde haben schon weitere Unternehmen angekündigt zeitnah Angebote einzustellen. "Alle Unternehmen, Händler, Hersteller, Gastronomen, landwirtschaftliche Betriebe, Pflege-Unternehmen etc. können auf unserer Plattform kostenlos Jobs einstellen und Menschen aus der Ukraine diese dort finden", sagt Diekmann.

Bei "Händler helfen Händlern" handelt es sich um eine Pro-Bono-Initiative. Der lateinische Begriff bezeichnet die unentgeltliche Weitergabe von beruflicher Expertise für das Gemeinwohl, das heißt der Verein ist gemeinnützig, alles bleibt für alle kostenfrei, auch das Team arbeitet ehrenamtlich. "Händler helfen Händlern" startete am 19. März 2020, als aufgrund der Corona-Pandemie deutschlandweit nicht systemrelevante stationäre Geschäfte schließen mussten. Dazu haben führende mittelständische Handelsunternehmen eine Gruppe auf der Karriereplattform LinkedIn ins Leben gerufen, Unternehmer und Unternehmerinnen informiert und untereinander vernetzt. Die Gruppe zählt mittlerweile über 4.600 Mitglieder, darunter Händler, Handels- und Wirtschaftsverbände, Journalisten und Handelsexperten. Händler wie Rose Bikes, BabyOne, MediaMarkt, Saturn, TomTailor und Intersport unterstützen die Initiative. (red)

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