Nach Aral, ExxonMobil und Shell meldet nun auch der französische Konzern Total glänzende Ergebnisse für das vergangenen Geschäftsjahr. Getrieben vom höhen Ölpreis stieg der Gewinn um 16 Prozent auf 12,27 Milliarden Euro und näherte sich damit dem Rekordniveau aus dem Jahr 2008. Damals hatte Total den bislang höchsten Gewinn verbucht: Ein Nettoergebnis von 13,9 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr will Total 20 Milliarden Dollar (15 Milliarden Euro) investieren, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Mit neuen Förderstätten zum Beipsiel in Angola, Nigeria und Thailand soll die Produktion bis 2015 im Schnitt um 2,5 Prozent pro Jahr steigen. Im Raffineriegeschäft hofft der Konzern nach starken Rückgängen auf eine Erholung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte Total den Umsatz um 16 Prozent auf 184,7 Milliarden Euro. Die Fördermenge blieb im Schlussquartal auf stabilem Niveau, im Gesamtjahr ging sie aber um 1,3 Prozent zurück. Während Total im Förder- und Explorationsgeschäft dank des hohen Ölpreises ein Fünftel mehr verdiente, verschlechterte sich die Situation im Raffineriegeschäft. Vor allem in Europa gingen die Margen zurück, Total musste deshalb bei Raffinerien Abschreibungen vornehmen. (dpa/beg)
Nah am Rekordjahr 2008: Hoher Ölpreis führt zu satten Gewinnen bei Total
Getrieben vom höhen Ölpreis stieg der Gewinn von Total um 16 Prozent auf 12,27 Milliarden Euro. Der Umsatz steig um 16 Prozent auf 184,7 Milliarden Euro, die Fördermenge ging leicht zurück.