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Kraftstoffe plus 22,5 Prozent: Energiepreise schon vor dem Krieg kräftig gestiegen

Den Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge stiegen die Energiepreise im Februar des laufenden Jahres zum Vorjahresmonat auf allen Wirtschaftsstufen stark an.
© Foto: Wetzkaz/iStock

Die Energiepreise in Deutschland hatten bereits vor Ausbruch des Ukraine-Krieges kräftig zugelegt. "Die Unsicherheiten auf den Energiemärkten und die angespannte Versorgungslage mit Erdgas vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine haben zu hohen Energiepreissteigerungen beigetragen", analysierte das Statistische Bundesamt.


Datum:
29.03.2022
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Aus dem Ausland eingeführte Energie war um 129,5 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, im Inland erzeugte Energie kostete 68 Prozent mehr, Verbraucherinnen und Verbraucher mussten für Haushaltsenergie und Kraftstoffe 22,5 Prozent mehr zahlen als im Februar 2021.

Hauptverantwortlich für den hohen Anstieg sei jeweils die Entwicklung der Erdgaspreise gewesen, erklärten die Wiesbadener Statistiker. Importiertes Erdgas war demnach im Februar 2022 dreieinhalb Mal so teuer wie ein Jahr zuvor (plus 256,5 Prozent), Erdgas in der Verteilung kostete über alle Abnehmergruppen betrachtet mehr als doppelt so viel (plus 125,4 Prozent).

Die Preise zum Beispiel für Erdgas waren in der Corona-Pandemie unter Druck geraten und hatten im Zuge der Konjunkturerholung wieder angezogen. "In den letzten Monaten kamen Unsicherheiten vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine hinzu. Der geringe Füllstand der Gasspeicher in Deutschland verschärfte die ohnehin angespannte Lage", erläuterte das Bundesamt. (red)

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