Mittwoch, 23.10.2019
17.09.2019
   

Intertabac

Intertabac 2018

Die Fachbesucher können auf der Messe Tabakprodukte kennenlernen und ordern.

zum Themenspecial Produktneuheiten Tabak

Vaper, vaper

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr hat die Messe Dortmund für die New Generation Products auch 2019 wieder eine eigene Ausstellungsfläche geschaffen. Die Neuheiten im Überblick.

Next Generation Products (NGP) sind ein Segment der Intertabac, das in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen ist. Inzwischen belegen Aussteller aus ­diesem Bereich die Westfalenhalle sowie die Hallen 1 und 2. Damit sind in Dortmund neue Unternehmen und Start-ups ebenso vertreten wie klassische Tabakhersteller, die ihr Portfolio um NGP erweitert haben.

Vype als Trio

Bereits Ende 2015 ist British American Tobacco (BAT, Halle 4, Stand C22) mit dem Vype E-Pen in den wachsenden Markt der E-Zigaretten eingestiegen. Mit der dritten Generation in den Farben Schwarz, Blau und Silber zeigt BAT nun eine Weiterentwicklung des Geräts für 24,95 Euro. Der E-Pen wird über eine Aktivierungstaste bedient und die V-Pro Caps können inklusive des Mundstücks durch ein Klick-System ausgetauscht werden. Die Caps für den E-Pen 3 mit Nikotinsalzen, die als natürliche Form in der Tabakpflanze vorkommen, gibt es in den Nikotinstärken zwölf und 18 Milligramm sowie nikotinfrei. Die Packung enthält zwei Caps und kostet 6,95 Euro.

Ist der Vype E-Pen als geschlossenes E-Zigaretten-System mit austauschbaren Caps ideal für Einsteiger, bietet sich für fortgeschrittene Dampfer der Vype E-Tank Pro in Schwarz für 29,95 Euro an. Mit einem 1.000-Milliamperestunden-Akku und Verdampfer mit doppelter Spule liefert der E-Tank Pro laut BAT einen reichhaltigen und leistungsstarken Dampfgenuss. Die Vype E-Liquid Bottle Ranges reichen von süß bis fruchtig über Tabak bis Menthol (5,95 Euro).

Neu im Portfolio ist der Vype E-Pod (29,95 Euro), der mit einem Gewicht von 23 Gramm zu den kleinsten E-Zigaretten-Modellen auf dem Markt gehört. Er hat eine glatte Oberfläche mit abgerundeten Ecken und kann aufgrund seiner Puff-Activated-Funktion auf Knöpfe verzichten. Der Akku ist innerhalb von etwa 80 Minuten vollständig geladen und hat damit genug Energie für ungefähr 190 Züge. Die Vype E-Pod Caps enthalten 1,9 Milliliter E-Liquid für etwa 275 Züge. Zum Start gibt es gleich fünf verschiedene Flavours in der Nikotinstärke 18 Milligramm zum Preis von 9,95 Euro.

Logic Pro bekommt Gesellschaft

Eigentlich auch aus dem klassischen Tabaksortiment stammend, hat sich Japan Tobacco International (JTI, Westfalenhalle, Stand D20) mit der Logic in das Sortiment der New Generation Products vorgewagt. Im Fokus des Messeauftritts steht die Logic Compact für 16,90 Euro, eine E-Zigarette mit Pod-System, die das Unternehmen im Juli dieses Jahres im eigenen Online-Shop gelauncht hat. „Ihre magnetischen E-Liquid Pods machen ­diese E-Zigarette besonders benutzerfreundlich“, ist Jens Hermes-Cédileau, Reduced-Risk Products Director bei JTI, überzeugt. Die E-Liquid Pods gibt es in den Geschmacksrichtungen Regular, Cherry und Menthol Flavour jeweils im Doppelpack zum Preis von 6,90 Euro. Konsumenten haben die Wahl zwischen den Nikotinstärken sechs und zwölf Milligramm sowie nikotinfreien Pods.

Bereits seit Juli 2017 bietet JTI die ­Logic Pro mit einem geschlossenen Tanksystem für 17,90 Euro an. Mit einem modernen Design, einem leistungsstarken Akku sowie leicht austauschbaren Kapseln soll die Logic Pro alle Vorteile eines geschlossenen Tanksystems bieten und für ein intensives „Vape“-Erlebnis sorgen. Logic Pro Caps sind zu je drei Stück in den Geschmacksrichtungen Regular, Watermelon, Cherry und Menthol Flavour mit zwölf Milligramm Nikotin oder nikotinfrei verfügbar für 5,90 Euro.

Verkaufsstellen verdoppeln

Frisch im deutschen Handel ist die Marke Juul (Westfalen Halle, Stand B04), die hierzulande im Dezember 2018 das E-Zigaretten-Portfolio eingeführt hat. Auf der Intertabac wird das Unternehmen ­neben der 18-Milligramm-Variante die neue Neun-Milligramm-Variante vorstellen. Die neuen Pods sind darüber hinaus mit einer überarbeiteten Technologie ausgestattet, die ein noch besseres und konsistenteres Nikotinerlebnis ermöglichen soll. Sie sind dabei vollkompatibel mit den bisherigen Juul-Verdampfern und enthalten mit 0,7 Millilitern die gleiche Menge E-Liquid wie die bislang angebotenen Pods. Darüber hinaus hat Juul das Geschmacksportfolio um das Aroma Red Berries in der 18-Milligramm-Variante erweitert. Eine Packung mit vier Nachfüll-Pods kostet 12,99 Euro.

Fast ein Jahr nach Eintritt in den deutschen Handel sei man sehr zufrieden mit der bisherigen Resonanz von Markt und Kunden auf das Produkt, betont Tobias Gerlach, Leiter Unternehmenskommunikation bei Juul Labs. Auch in puncto Distribution mache das Unternehmen große Fortschritte: „Aktuell sind wir ­bereits in rund 15.000 Verkaufsstellen deutschlandweit erhältlich, darunter in über 3.000 Tankstellenshops von Shell, Esso, Aral, Jet, Westfalen, OMV sowie vielen freien Tankstellen.“

Bis Ende des Jahres soll die Zahl der Verkaufsstellen ebenso wie das Vertriebs­team nahezu verdoppelt werden. Außerdem stellt Juul den Kunden im Handel als Unterstützung für das Marketing vielfäl­tige Verkaufsförderungs-Tools zur Ver­fügung – von POS-Material und Visibility-Tools über Regalaufsteller und Displays bis hin zu Shop-in-Shop-Systemen, womit der Abverkauf signifikant und messbar ­erhöht werden soll.

Information und Schulung

Produkte der nächsten Generation stehen auch im Fokus der diesjährigen Intertabac bei Philip Morris (Halle 4, Stand B22), die mit der Iqos ein Heat-Not-Burn-Produkt auf den Markt gebracht haben. Dabei lassen sich die Aktivitäten auf der Messe in drei Bausteine gliedern. Alexander Nussbaum und Charilaos Avrabos sprechen über die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung zu Tabak­erhitzern und weiteren risikoreduzierten Produkten. Kurze wissenschaftliche Vorträge wechseln sich mit informativen ­Sessions an der „Rauchmaschine“ ab, wo sich Messebesucher hautnah und direkt über die unterschiedlichen Fakten zu ­Zigarettenrauch und Iqos-Tabakdampf informieren können.

Daneben erhält das Fachpublikum die wichtigsten Business-Tipps zu Iqos und die richtige Ansprache für interessierte Raucher. Dafür finden als Novum am Messestand kurz gefasste Händlerschulungen statt. Der dritte Baustein ist dem Heets-Portfolio gewidmet, das sich nicht auf Farben reduzieren lässt, sondern durch differenzierte Aromen den Konsumenten überzeugen soll. Neben den Varianten Bronze, Red, Amber und Yellow Label gibt es seit April das Turquoise Label mit einer dezenten Mentholnote.

Auch bei Reemtsma (Halle 4, Stand C16) steht der Messeauftritt in diesem Jahr vorrangig im Zeichen der neuen Kategorien. Neben dem Kautabak Skruf Xtra liegt ein Fokus auf der E-Zigarette Myblu, mit der das Unternehmen seit 2018 auf dem Markt ist. Mit dem Dampfer-Starterset erhält der Kunde für 23,95 Euro ein Myblu Vape Device mit Akku, einen Myblu 1,5 Milliliter Tobacco Liquidpod mit 18 Milligramm ­Nikotin sowie das Ladekabel. Die Qual der Wahl hat der Verbraucher bei den ­Geschmacksrichtungen: Er kann zwischen rund 16 Flavours entscheiden. Eine ­Packung mit zwei Liquidpods kostet 6,95 Euro.

(Autorin: Annika Beyer; Der Artikel erschien in Sprit+ Ausgabe 9/2019.)

 

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