Vorzeigeregionen: Ramsauer will 50 Prozent deutsche E-Autos

12.10.2011 14:45 Uhr
Wie, wo, wann und wie lange E-Autos parken dürfen lässt Verkehrsminister Ramsauer erforschen.

Verkehrsminister Peter Ramsauer erwartet, dass deutsche Hersteller eine bedeutende Rolle im Geschäft mit Elektroautos spielen.Um deren Massentauglichkeit voranzubringen, will die Bundesregierung Vorzeigeregionen mit insgesamt 180 Millionen Euro fördern.

Deutsche Hersteller sollen nach Erwartung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) eine bedeutende Rolle im Geschäft mit Elektroautos spielen. Ihr Marktanteil müsse "deutlich über 50 Prozent" liegen, sagte Ramsauer am Mittwoch mit Blick auf das Ziel von einer Millionen E-Autos in Deutschland 2020. Um die Massentauglichkeit der Technik voranzubringen, will die Bundesregierung drei bis fünf Vorzeigeregionen speziell fördern. "Ziel ist, dass wir die Elektromobilität für den Massenmarkt nutzbar machen", sagte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) beim Start der Initiative in Berlin. Städte könnten sich gemeinsam mit dortigen Firmen und Forschungseinrichtungen als "Schaufenster Elektromobilität" bewerben. Im März 2012 sollen Regionen ausgewählt werden, die über drei Jahre insgesamt 180 Millionen Euro Förderung bekommen. Vorgesehen ist, umfassende Konzepte zu erproben, etwa zum Netz von Ladestationen oder zu Ideen für E-Auto-Parkregelungen. Ramsauer sagte, Deutschland solle Leitmarkt und Leitanbieter für E-Fahrzeuge werden. Entwickelt werden sollten Konzepte nicht nur für batteriegetriebene Pkw, sondern etwa auch für Elektro-Räder oder -Busse. Der Minister betonte, dass es eine Kaufprämien für E-Autos nicht geben werde. (dpa/beg)

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