München. Die Energiesparte der BayWa hat in den ersten drei Quartalen 2009 das beste Ergebnis ihrer Geschichte vorgelegt. Zwar sank der Umsatz des Handelskonzerns preisbedingt um 26 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, das Ergebnis stieg mit rund 13 Millionen Euro (2008: 7,4 Millionen Euro) aber um mehr als drei Viertel, wie der „Energie Informationsdienst“ (EID) berichtet. Die Umsatzrendite erreichte erstmals ein Prozent. In der Branche, sagte Vorstandschef Klaus Josef Lutz in München, würden schon bei 0,4 bis 0,5 Prozent Umsatzrendite die Sektkorken knallen. Getragen wurde diese Entwicklung vom Mineralölgeschäft. Die Mengen-, Preis- und Margenentwicklung im ersten Halbjahr 2009 sei sehr gut gewesen und im Sommer nicht so abgeflacht wie befürchtet. Ein voller Erfolg ist nach Lutz die Übernahme des bayerischen Heizölgeschäftes von Shell Direkt. Damit sei BayWa, die auf dem Land immer schon gut vertreten war, jetzt auch in den Ballungsräumen gut aufgestellt. Inzwischen wurden noch zwei Händler in Augsburg und Viechtach (Bayerischer Wald) übernommen. Ein Prozent Umsatzrendite der Energiesparte sind auch innerhalb des Unternehmens in diesem Jahr Spitze. Im Agrar- und Baustoffgeschäft kam die BayWa nur auf Umsatzrenditen von 0,5 und 0,6 Prozent. An die Rekordergebnisse von 2008 kann der Konzern im Augenblick nicht anschließen. Das Ergebnis der ersten drei Quartale von 2009 entspricht den um Sondereffekte bereinigten Werten von 2005 bis 2007. Demnach verzeichneten die Münchner einen Umsatzrückgang um 17 Prozent auf 5,60 Milliarden Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank um 56 Prozent auf 40,4 Millionen Euro. (ag)
Quartalszahlen: BayWa erzielt Rekordergebnis
Energiesparte des Handelskonzers verzeichnet bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte