Nach Einschätzung des Havariekommandos in Cuxhaven ist es unwahrscheinlich, dass der Ölteppich auf der Nordsee auf die deutsche Küste zutreibt. Das aus einer Plattform vor der britischen Küste ausgetretene Öl bedecke etwa einen halben Quadratkilometer, sagte Sprecherin Ulrike Windhövel am 16. August. Beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie sei eine Prognose der Drift und damit der möglichen Ausbreitung angefordert worden. Nach bisherigen Informationen seien aus einer Verbindungsleitung 216 Tonnen Öl ausgelaufen. "Es ist kein Druck auf der Leitung", sagte Windhövel. In der Verbindung befanden sich insgesamt 1.000 Tonnen. Zurzeit ströme noch etwa eine Tonne Öl pro Tag aus. Sollte das Öl entgegen der Annahme doch auf die deutsche Küste zutreiben, könnten mehrere Schiffe den Ölteppichs bekämpfen. (dpa/kak)
Öl-Havarie in der Nordsee: Keine Gefahr für deutsche Küste
Entwarnung kommt aus Cuxhaven: Eine Sprecherin des dortigen Havariekommandos sieht im Moment nicht, das der Ölteppich in der Nordsee auf die deutsche Küste zutreiben könnte.