Den Haag. Peter Voser und Simon Henry bekommen bis Anfang 2011 keine Gehalteserhöhung. Shell hat das Gehalt des Vorstandschefs beziehungsweise des Finanzchefs eingefroren, nachdem Shell-Aktionäre bei der Hauptversammlung im Mai 2009 ihre Zustimmung zu den Gehältern mit knapp 60 Prozent verweigert hatten. Zudem sollen neue Regeln für Bonuszahlungen gelten. Der Vorsitzende der Entgeltkommission Hans Wijers schrieb einen Brief an die Shell-Aktionäre, in dem er erklärt, dass sich die Boni künftig stärker am langfristigen Erfolg des Unternehmens orientieren sollen. Sollte Shell die vereinbarten Ziele nicht erreichen, gibt es keine Sonderzahlungen mehr. Diese hatte es noch für 2008 gegeben, obwohl der Mineralölkonzern damals bereits seine Ziele verfehlt hatte. Außerdem betonte Wijers, dass Vorstandschef Peter Voser und Finanzchef Simon Henry – die im Sommer 2009 an die Spitze des Konzerns rückten – schon 20 Prozent weniger Grundgehalt als ihre jeweiligen Vorgänger bekämen. (beg)
Mineralölgesellschaft: Shell friert Chefgehälter ein
Auch die Regeln für Bonuszahlungen werden strenger