Vertreter führender Industrieunternehmen haben im Beisein des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, ein Memorandum of Understanding (MoU) unterschrieben. In dem Memorandum soll der Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur mit Wasserstoff in Deutschland geprüft werden. Die Serienanfertigung von emissionsfreien Elektrofahrzeugen soll dadurch vorangetrieben werden. Partner der Initiative „H2 Mobility" sind Daimler, EnBW, Linde, OMV, Shell, Total, Vattenfall und die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH). Weitere Unternehmen sind willkommen. Das MoU geht auf eine Initiative von Daimler und Linde zurück. Derzeit laufen Projekte, die belegen, dass sowohl die Herstellung und Lagerung als auch Transport und Einsatz von Druckwasserstoff technisch möglich sind. Ebenso die erforderliche Infrastruktur. Führende Automobilhersteller wollen sich für die Entwicklung und Markteinführung von Elektrofahrzeugen einsetzen. Wolfgang Tiefensee spricht von einer "Zeitenwende im Verkehrsbereich". Deutschland solle zum Marktführer moderner Antriebstechnologien werden. Derzeit gibt es knapp 30 Wasserstofftankstellen in Deutschland, sieben davon sind in einem öffentlichen Betrieb integriert. (beg)
Alternative Kraftstoffe: Flächendeckend Wasserstoff für Deutschland
Eine Initiative soll die Bundesrepublik flächendeckend mit dem alternativen Kraftstoff Wasserstoff versorgen.