Dienstag, 15.06.2021
01.10.2020
   

Fahrstromtarif von EnBW

Bei EnBW darf man nur noch vier Stunden laden.

Blockiergebühr für Dauer-Lader

Der Energieversorger EnBW will mit einer Strafgebühr das Dauerparken an der Ladesäule verhindern. Für die E-Auto-Nutzung hat die scheinbar kundenfreundliche Regelung aber auch Nachteile.

Das Blockieren von Ladesäulen wird für Elektroautofahrer teuer. Der Energieversorger EnBW führt Anfang November eine entsprechende Gebühr ein: Wer mehr als vier Stunden am Ladekabel hängt, zahlt pro Minute 9,75 Cent extra. Die Strafgebühr ist allerdings auf maximal 11,70 Euro gedeckelt. Betroffen sind neben den direkten Kunden des Energieversorgers auch Nutzer von Partnertarifen, etwa dem für ADAC-Mitglieder.

EnBW begründet die Blockiergebühr damit, möglichst vielen Kunden die Gelegenheit zur Nutzung der Ladesäulen geben zu wollen. Hintergrund seien Beobachtungen, dass Nutzer die Ladepunkte häufig als Dauerparkplätze missbrauchten. Durchschnittlich dauern die Ladevorgänge der Kundschaft lauf EnBW drei Stunden.

Für E-Autofahrer bedeutet die Blockiergebühr einerseits Erleichterungen, da mehr freie Säulen zu erwarten sind. Andererseits lassen sich viele E-Autos und Plug-in-Hybride an EnBW-Säulen künftig nicht mehr komplett vollladen. Etwa weil der Akku zu groß oder die mögliche Ladegeschwindigkeit fahrzeugseitig zu gering ist. Darüber hinaus ist das Laden über Nacht nicht mehr sinnvoll möglich – außerhalb der Geschäftszeiten dürften Ladesäulen in Innenstädten daher künftig leer bleiben. (SP-X)

 

Kommentar verfassen

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

11.06.2021

Ausschreibung für Schnellladeparks

Zehn Minuten bis zur nächsten Starkstrom-Steckdose

Mit einem massiven Ausbau des Schnelllade-Netzes will der Bund die E-Mobilität alltagstauglich machen. Nun stehen die Rahmenbedingungen fest. + mehr

Jan Toschka, Tankstellen-Chef bei Shell
11.06.2021

Für E-Autos

Shell steigt in Auto-Abo-Markt ein

Shell hat ein neues Auto-Abo-Modell für Elektrofahrzeuge eingeführt. Auf shell-recharge-Autoabo.de vermittelt das Energieunternehmen ab sofort maßgeschneiderte Angebote für Autofahrer, die für einen gewünschten Zeitraum ein Elektroauto fahren oder ausprobieren wollen. + mehr

Ryd_pay_Belgien
11.06.2021

Mobiles Bezahlen

Ryd Pay ist jetzt flächendeckend in Belgien verfügbar

Autofahrer können ab sofort im gesamten Netz von MAES (das größte unabhängige Tankstellenunternehmen in Belgien) mit Ryd Pay vom Auto aus bezahlen. + mehr

zur Startseite

Systeme 2020

Sprit+ Spezial Systeme 2020

Bezahl- und Automationsprozesse

Das Sonderheft bietet mit den beiden Schwerpunktthemen Tankautomaten und Bezahlmöglichkeiten echten Nutzwert. + mehr

Innovation Tankstelle 2020

Sprit+ Innovation 2020

Neuheiten rund um die Station

Alle Branchendienstleister, Hersteller und Verbände auf einen Blick im Sonderheft von Sprit+. + mehr

Aktuelle Ausgabe

Sprit+ 5_Cover

Sprit+ 5/2021

Sprit+
versorgt Sie einmal im Monat mit Informationen rund um die Tankstellenbranche. + mehr

Gabler Wirtschaftslexikon

Gabler Wirtschaftslexikon

Wissen für Experten

25.000 Stichworte. Qualitätsgeprüft. Frei verfügbar. + Zum Wirtschaftslexikon