Postkartenidylle an der A8 zwischen München und Salzburg, Ausfahrt Grabenstätt: Die reizvolle Voralpenlandschaft rahmen im Süden die Chiemgauer Alpne ein. Und ein paar Kilometer im Nordwesten mündet die Tiroler Achen iin den Chiemsee. Der lieferte den Namen: Tankzentrum Chiemsee. Was die Brüder Helmut und Alois Lex mit ihrem Freund Dieter Furch für drei Millionen Euro neben den McDonalds und dem Fossil-Werk ins Gewerbegebiet gesetzt haben, überrascht. Und kann sich sehen lassen.
Durch die außergewöhnliche Architektur scheint das Agip-Flachdach zu schweben. „Das ist einen selbstragende und offen konstruktion. Und das darf und soll man sehen“, zeigt Kfz-Meister Helmut Lex an die Decke. Die befindet sich in fünf bis sechs Meter Höhe. An ihr verlaufen mächtige Belüftungsrohre. Verschiedene, abgehängte Lichtsysteme und die großzügigen Glasfronten machen das Stationsinnere angenehm hell.
Eingerichtet hat die 180 Quadratmeter die Firma Carstens aus Norderstedt. Sie holte im wahrsten Wortsinne die Region herein: Als eine Art Marktplatz dient ein Rundbanner über einen Turmscreen, das Großmotive vom Chiemsee und den Alpen zeigt. Von hier gehen die Shopregale sternenförmig ab. Ein anderes Beispiel: Die Chiemsee Lounge, wo 35 Gäste Platz finden - und natürlich auch regionale Spezialitäten genießen können. Weitere Details und Highlights dazu, wie man „Station am See machen“ kann, steht im tankstellen markt 11/12. (kak)