Der Ölkonzern Shell hat im vierten Quartal dank einer erhöhten Produktion einen zweistelligen Gewinnanstieg hingelegt. Analysten hatten allerdings mit deutlich mehr gerechnet. Wie das Unternehmen am 31.Januar in London mitteilte, stieg der Gewinn um 15 Prozent auf 5,58 Milliarden US-Dollar. Auch unterm Strich blieb ein Plus. Damit konnte Shell aber nicht an das starke Vorquartal anknüpfen, in dem der Konzern rund eine Milliarde mehr verdient hatte. Im Gesamtjahr verbuchte Shell 14 Prozent weniger Gewinn – und zwar 26,6 Milliarden US-Dollar (19,7 Milliarden Euro). Hier drückte vor allem das erste Halbjahr mit niedrigeren Öl- und Gaspreisen.
Für das Plus im vierten Quartal sorgte vor allem das Geschäft mit Flüssiggas, dessen Absatz dank des australischen LNG-Projekts Pluto um 13 Prozent auf fast 5,49 Millionen Tonnen zulegte. Als Dividende will Shell den Anteilseignern für das vierte Quartal mit 43 Cent einen Cent mehr als im Vorjahreszeitraum ausschütten. (dpa/kak)