„Wenn ich Kaffee rieche, bekomme ich gute Laune.“, sagte ein Großteil von 1.000 Befragten für den 1. Deutschen Kaffeereport des Unternehmens Tchibo. Dass Kaffee glücklich macht, wissen auch Bewohner der skandinavischen Länder. Dort zeigt sich die Sonne aufgrund des Mitternachtssommers zeitweise 24 Stunden lang nicht. Zu wenig Sonnenlicht kann Menschen depressiv machen und so suchen sich die Bewohner anderweitige Glücksquellen. Neben Opiaten erreichen auch bestimmte Lebensmittel die Ausschüttung von Endorphinen. Da in den meisten skandinavischen Ländern strenge Auflagen für den Verkauf von Alkohol herrschen, trinken sich die Letten bei einem Kaffeeklatsch glücklich.
Ob die Skandinavier ihren Kaffee mit oder ohne Zucker mögen ist allerdings unbekannt. Dass ein neues, stark zuckerhaltiges Getränk dem Kaffee Konkurrenz macht dagegen nicht. Bubble Tea ist 2012 in Deutschland angekommen. Die Läden für Bubble Tea säumen Stadtbilder mittlerweile so wie die Filialen der großen Kaffeeketten. Der Berufsverband der Kinder und Jugendärzte Deutschlands warnt jetzt davor, das Sirupgetränk Kindern zu geben. Nicht nur, dass sich die Sprösslinge an den erbsengroßen Kugeln verschlucken können, gelangen die Kügelchen in die Lunge können sie zu einer Lungenentzündung führen bis zum Lungenkollaps. Ebenfalls kritisieren die Ärzte den Zuckergehalt des Trendgetränks. Ein 0,2-Liter Becher enthält zwischen 300 und 500 Kilokalorien, rund ein Drittel des Energiebedarfs eines Kindes.
Da bleiben Kaffeeliebhaber doch lieber bei ihrem Favoriten. Kaffee und Kuchen und eine Runde Kaffeeklatsch. Dabei lässt sich auch in angenehmer Gesellschaft der neueste Prominenten-Tratsch besprechen. Passend dazu brachte Leonardo DiCaprio nun eine eigene Kaffeemischung auf den Markt. Der Gewinn, der durch den Verkauf der Bohnen erzielt wird, kommt Umweltprojekten zugute. (beg/anr)